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Volleyball-Verbandsliga

TuS Hattingen schaut wieder nach unten

15.12.2014 | 16:43 Uhr
TuS Hattingen schaut wieder nach unten
Motivationsversuch: Alexandra Bednarek, Anna Zagermann, Inga Ragutt, Anna-Laura Timmer, Luisa Timmer und Nina Altmeppen (von links).Foto:Volker Speckenwirth

TuS Hattingen - SG Rodt-Müllenbach 1:3

Die Volleyballerinnen des TuS Hattingen haben es verpasst, sich im gesicherten Mittelfeld der Verbandsliga zu etablieren. Nach der 1:3-Niederlage gegen die SG Rodt-Müllenbach richtet sich der Blick wieder nach unten. Rodt-Müllenbach ist jetzt an den Hattingerinnen vorbei gezogen.

Nach einer Heimniederlage sah es zunächst allerdings überhaupt nicht aus. Denn die Hattingerinnen begannen stark, spielten druckvoll und gewannen den ersten Satz auch relativ ungefährdet mit 25:18. „Vielleicht haben wir uns aber auch deshalb so klar durchgesetzt, weil Rodt-Müllenbach großen Respekt vor unseren Angreiferinnen hatte“, sagte TuS-Zuspielerin Anna Zagermann. Zu diesen Angreiferinnen gehört natürlich auch Alexandra Bednarek, die wegen ihres kraftvollen Spiels zu den erfolgreichsten Punktesammlerinnen beim TuS gehört. Doch Alexandra Bednarek war diesmal nicht richtig auf der Höhe. „Sie war krank, hat sich aber dennoch zur Verfügung gestellt“, sagte Anna Zagermann. Nur eine halbe Alexandra Bednarek also, und weil Franziska Schasiepen, Lisa Urbanczyk und Silvia Booz komplett fehlten, war auf der Hattinger Bank reichlich Platz. Hilfe gab es aber durch Nina Altmeppen aus der vierten und Caroline Jaschke aus der dritten Mannschaft.

Nina Altmeppen spielt mit der vierten Mannschaft übrigens eine sehr erfolgreiche Saison in der Kreisklasse. Das Team steht aktuell auf Platz zwei.

Aber zurück in die Verbandsliga: Durch den gewonnenen ersten Satz bekamen die Hattingerinnen nicht den erhofften Rückenwind. Im Gegenteil, ihr Spiel wurde immer verzagter. „Es fehlte die Stimmung“, sagte Anna Zagermann. „Wir waren zu leise, wir haben viel zu wenig kommuniziert. Und wenn man zu wenig spricht, dann wird es im Volleyball schwierig.“

So fehlte beim TuS letztlich die Abstimmung, und mit zunehmender Spieldauer wurden die Hattingerinnen immer kraftloser, so dass die Gäste langsam Oberwasser bekamen. „Wir waren dann zu schlapp und zu unkonzentriert, um das Spiel noch einmal zu drehen“, so Anna Zagermann. Nur der vierte Satz war noch einmal umkämpft.

Sätze: 25:18, 17:25, 19:25, 21:25.
TuS: A. Zagermann, Bednarek, L. Timmer, A.-L. Timmer, Wagner, Ragutt, Altmeppen, Jaschke.

Heiner Wilms

 
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