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Volleyball-Landesliga

Hattinger halten das Rennen offen

03.03.2015 | 16:36 Uhr
Hattinger halten das Rennen offen
Zuspieler Marc Dormann (links) und Sebastian Mack harmonierten beim TuS Hattingen. Bei der Blockarbeit - und vor allem im Angriff.Foto:Walter FischerFoto:

Raesfelder VG - TuS Hattingen 1:3

Nach leichten Problemen im ersten Satz gewannen die Landesliga-Volleyballer des TuS Hattingen ihr Auswärtsspiel gegen die Raesfelder VG doch noch deutlich mit 3:1.

Im Kampf um Platz zwei ist nichts passiert, denn der TUB Bocholt III schlug die TC Gelsenkirchen mit dem gleichen Ergebnis. Bocholt und Hattingen sind weiterhin punktgleich, Platz zwei berechtigt noch zur Teilnahme an Entscheidungsspielen um den Aufstieg.

Dass die Hattinger den ersten Satz mit 21:25 abgaben, war eigentlich nicht eingeplant. Und es sah zunächst auch nach einem sicheren Durchmarsch aus. Mit 11:1 führte der TuS schon, um dann aber das Spielen komplett einzustellen.

„Irgendwie sind wir nach der klaren Führung in einen recht seltsamen Trott verfallen“, sagte TuS-Spieler Mario Göbel. „Und aus dem sind wir dann nicht mehr rausgekommen. Auf jeden Fall nicht im ersten Satz.“

Die Gastgeber verkürzten also, und auch die Maßnahme, dass der TuS nun Mathias Komp und  Mario Göbel  einwechselte, brachte nichts mehr. „Wir konnten den Schalter nicht mehr umlegen“, so Mario Göbel. „Doch wir waren uns ganz sicher, dass wir das Spiel noch drehen würden.“

Starke Angaben von Christian Klinge

Im Falle eines zweiten Satzverlustes hätten die Hattinger den angestrebten dritten Punkt verloren, den es für einen 3:0- oder einen 3:1-Sieg nun einmal gibt. „Wir haben uns aber keinen Druck gemacht“, so Göbel.

Die Hattinger bereiteten Raesfeld  vor allem  mit ihren Aufschlägen Probleme. Dabei tat sich Christian Klinge besonders hervor. „Raesfeld hat so überhaupt keinen geordneten  Spielaufbau hinbekommen“, sagte Mario Göbel. Im weiteren Spielverlauf griffen die Hattinger auch sehr variabel an.  Zuspieler Marc Dormann und Mittelangreifer Sebastian Mack harmonierten ganz hervorragend. „Diese  Aufsteiger sind ja recht komplizierte Anspiele, weil der Angreifer sich schon in der Luft befindet, aber beide haben das diesmal wirklich klasse gemacht“, lobte Mario Göbel seine Mitspieler.

Sätze: 25:21, 12:25, 16:25, 21:25.
TuS: Mack, Komp, Dormann, Koch, Hulin, Landmeyer, Klinge, Göbel, Sotzek.

Heiner Wilms

 
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