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Volleyball-Verbandsliga

Hattinger Frauen punkten gegen den Abstieg

03.03.2015 | 16:56 Uhr
Hattinger Frauen punkten gegen den Abstieg
Die TuS-Volleyballerinnen sammelten durch ihren klaren Sieg die angestrebten drei Punkte ein und verschafften sich dadurch etwas Luft.Foto:FischerFoto:

RC Sorpesee II - TuS Hattingen 0:3

In der Volleyball-Verbandsliga bleibt es im Abstiegskampf wohl spannend bis zum letzten Spieltag. Die Frauen des TuS Hattingen können jetzt aber erst einmal durchschnaufen.

Denn sie gewannen das so wichtige Auswärtsspiel gegen die Zweitvertretung des RC Sorpesee, wofür ihnen drei Punkte gutgeschrieben wurden. Außerdem ging mit der SG Rodt-Müllenbach ein unmittelbarer Konkurrent am Wochenende leer aus. Rodt-Müllenbach verlor gegen den SC Hennen mit 1:3, steht damit weiterhin auf einem Relegationsplatz, hat jetzt aber drei Punkte Rückstand auf den TuS.

Die Hattingerinnen hatten sich vor ihrer Reise ins Sauerland viel vorgenommen. Sie hatten gut trainiert und wollten im Spiel gegen den Tabellenletzten auf jeden Fall einen  klaren Sieg. Und es ließ sich auch gut an. „Im ersten Satz war es auf jeden Fall ein sehr schönes Spiel“, sagte TuS-Akteurin Anna-Laura Timmer. Die Hattingerinnen fanden gut in die Partie und überzeugten in allen Spielelementen. Die Annahme funktionierte ausgesprochen gut, und so  bekam Zuspielerin Lisa Urbanczyk brauchbare Bälle. Spielzüge über Lisa Urbanczyk waren schon im Training eingeübt worden, weil Anna Zagermann, die beim TuS normalerweise die Position der Zuspielerin einnimmt, krankheitsbedingt passen  musste.

Doch Lisa Urbanczyk war eine hervorragende Vertreterin. Mit präzisen Zuspielen setzte sie die Angreiferinnen des TuS Hattingen gut in Szene. Vor allem Alexandra Bednarek und Weronika Wojtas profitierten davon und sorgten für viele wichtige Punkte.

Satz Nummer eins war also kein größeres Problem. Mit 25:17 behauptete sich der TuS. Auch Durchgang zwei ging mit 25:21 recht deutlich aus. Doch das täuscht schon ein wenig über den Spielverlauf hinweg. Denn plötzlich tat sich der TuS Hattingen schwer und lag zwischenzeitlich sogar klar hinten. Den Grund dafür nannte Anna-Laura Timmer: „Sorpesee hatte eine sehr starke  Aufschlägerin, auf die wir uns nur sehr schwer einstellen konnten. So sind dann gleich Punkte in Serie weggegangen.“

Aber diese Serie ging auch zu Ende, die Hattingerinnen rissen sich wieder zusammen, kämpften sich heran und fuhren auch den zweiten Satz ein. Doch ein Spielfluss wie noch im ersten Satz wollte sich nicht mehr einstellen. Kampf war nun angesagt. Die Hattingerinnen machten es sich durch zahlreiche unnötige Fehler selbst schwer. „Da wurden leichte Bälle ins Netz geschlagen und Angaben segelten ins Aus“, so Anna-Laura Timmer, die am Ende mit ihren Teamkolleginnen dann aber doch jubeln durfte. Nach einem Fehler von Sorpesee war die Partie beendet.

Im nächsten Spiel bekommt es der TuS Hattingen mit den Iserlohn Panthers zu tun. Auch Iserlohn kämpft gegen den Abstieg. Doch Vorsicht ist geboten. „Iserlohn hat sich mit Spielerinnen aus höheren  Ligen verstärkt“, so Anna-Laura Timmer, deren Aussage auch durch Ergebnisse untermauert wird. Denn Iserlohn holte zuletzt gegen den Tabellendritten Schwerte immerhin zwei Sätze und damit einen Punkt.  Zuvor gab es einen klaren  3:0-Sieg gegen Sorpesee, und im Spiel davor ließ Iserlohn noch einmal aufhorchen. Die Partie gegen Hennen ging zwar verloren, doch auch dem souveränen Tabellenführer wurden zwei Sätze abgetrotzt.

Sätze: 17.25, 21:25, 23:25.
TuS: Bednarek, Booz, Urbanczyk, Ragutt, Wojtas, Wagner, Schasiepen, L. Timmer, A.-L.Timmer.

Heiner Wilms

 
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