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Hattinger Frauen haben es eilig
16.11.2015 | 17:03 Uhr

Hattinger Frauen haben es eilig
Gut gemacht: Elanur Dogru (rechts) zeigte als Zuspielerin eine starke Leistung, worüber sich auch Weronika Wojtas freute.?Foto:Volker Speckenwirth

TuS Hattingen - RC Sorpesee II 3:0

Optimale Ausbeute für die Verbandsliga-Volleyballerinnen des TuS Hattingen. In der Halle des Schulzentrums Holthausen schlugen sie die zweite Mannschaft des SC Sorpesee glatt in drei Sätzen und bekamen dafür auf dem Konto drei Punkte gutgeschrieben.

Die Hattingerinnen waren klar besser, sie beherrschten den Gegner, und sie kamen fast nie in Schwierigkeiten. Nach etwas mehr als einer Stunde Spielzeit war die ganze Geschichte dann auch schon durch.

Die Hattingerinnen bekamen es mit einer sehr jung aufgestellten zweiten Mannschaft des RC Sorpesee zu tun. Und die Hattingerinnen gingen diese Partie in leicht modifizierter Aufstellung an. Denn Anna Zagermann, die beim TuS schon seit Jahren für das Zuspiel zuständig ist, unterstützte ihre Kolleginnen von der Bank aus. Ihre Position auf dem Feld nahm diesmal Elanur Dogru ein. Und zwar über die komplette Distanz von drei Sätzen. Elanur Dogru fand dann auch schnell die nötige Bindung zum Team und lieferte letztlich eine Leistung ab, mit der sie ganz sicher zufrieden sein dürfte.

Doch nicht nur Anna Zagermann blieb diesmal draußen, auch die Abwehr-Spezialistin Inga Ragutt wurde im Spiel gegen Sorpesee vertreten. Auf der Libera-Position spielte nämlich Esra Akdeniz - ebenfalls über drei Sätze hinweg.

„Sie hat das auch wirklich sehr gut gemacht“, lobte TuS-Spielerin Anna-Laura Timmer. „Es war für uns wichtig zu sehen, dass wir auch Stammspielerinnen ersetzen können. Unser Kader ist jetzt halt viel breiter aufgestellt als noch in der vergangenen Saison.“

Anna-Laura Timmer war diesmal übrigens nur Zuschauerin. Wegen einer Handverletzung pausierte sie ebenso wie die erkrankte Lisa Zagermann. Beide greifen sonst meist über die Diagonale an, und beide hatten mit Weronika Wojtas und Nihal Calti gute Vertretungen.

Anna-Laura Timmer lobte zudem Lili Witkowski und ihre Schwester Luisa Timmer, die über die Mitte sehr gut angegriffen hatte. „Es war letztlich aber auch eine starke Teamleistung“, sagte Anna-Laura Timmer. „Unsere Mannschaft hat auch sehr gut aufgeschlagen und Sorpesee so unter Druck gesetzt.“

Gäste bleiben harmlos und finden kein Mittel gegen den TuS
Die Gäste fanden gegen den TuS nur ganz selten ein Mittel. Die Hattingerinnen hatten immer die bessere Antwort parat. „Das war wirklich stark“, bilanzierte Anna-Laura Timmer. „Und wenn wir mal ein paar Punkte abgegeben haben, waren wir danach sofort wieder voll da und haben dann selbst wieder gepunktet. Ich habe das Spiel ja von draußen aus gesehen und hatte nie das Gefühl, dass da etwas passieren könnte.“

Sätze: 25:15, 25:18, 25:20.
TuS: L. Timmer, A. Zagermann, Wagner, Nowitzki, Wojtas, Ragutt, Dogru, Akdeniz, Witkowski, Riss, Sarkin, Calti.

Heiner Wilms

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