Start 2. Damen TuS Linscheid-Heedfeld - TuS Hattingen II 3:1

TuS Linscheid-Heedfeld - TuS Hattingen II 3:1

TuS Linscheid-Heedfeld – TuS Hattingen II 3:1

Ein Spielbericht, der vermutlich von unseren Gegner mehr gelesen wird als von uns selbst. Nach zehn Siegen in Folge gab es ein Debakel gegen den Tabellenvorletzten. Nachdem wir den ersten Satz noch souverän gewinnen konnten, lief mit Beginn des 2. Durchgangs gar nichts mehr zusammen. Wir hatten das Spiel mit dem gewonnen ersten Satz anscheinend schon abgehakt, danach sind wir nie wieder ins Spiel zurückzukommen.Mit jedem Fehler, den wir machten, - und wir machten fortan etliche - wurde der Gegner stärker und wuchs in seiner niedrigen Heimhalle mehr und mehr über sich hinaus. Gerade im 2. Satz boten wir die schlechteste Leistung seit Ewigkeiten. In den Sätzen 3 und 4 lagen wir Mitte des Satzes jeweils mit 4 Punkten in Führung, konnten den Vorsprung jedoch nicht verteidigen und mussten uns auf der Zielgerade geschlagen geben. Je länger das Spiel dauerte, desto mehr verstärkten die jeweils bereits verlorenen Sätze die psychische Belastung. Die Angst vor dem Fehler, die Angst vor Niederlage waren (ohne die Leistung der wackeren Gastgeber schmälern zu wollen) irgendwann unsere Hauptgegner.

Es ist dann aber zu leicht auf die Spielerinnen zu zeigen, von denen keine absichtlich einen Fehler begeht. Doch auch ich als Trainer war rat- und hilflos, habe Auszeiten viel zu spät genommen und bis zum Schluss darauf vertraut, dass eine „normale“ Leistung ausreichen würde.

Das Aufstiegsrennen mit RE Schwelm dürfte somit frühzeitig entschieden sein. Mit Blick auf die klaren Ergebnisse der Schwelmer müssen wir entweder attestieren, dass Schwelm mehr als eine Klasse stärker ist, oder unsere Gegner anscheinend gegen uns jeweils ihren besten Tag erwischen. Das einzig positive war das Comeback von Ludmilla nach mehr als sechs Monaten Pause. Leider wird unsere zweite Langzeitverletzte, Laura, hingegen noch auf unbestimmte Zeit ausfallen.

In den kommenden Wochen muss es daher das erste Ziel sein, den zweiten Tabellenplatz zu sichern und dabei die alte Schriftsteller-Weisheit berücksichtigen, dass der nächste Satz immer der schwerste ist.

Es spielten: Katharina Scheffler, Stephanie Morlock (Zuspiel), Hannah Kamps, Ludmilla Ehrlich, Ronja Weidemann (Mitte), Melanie Leitloff, Veronieque van Engeland (Außen), Felicitas Fischer (Diagonal)

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 12. Februar 2017 um 20:05 Uhr  
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