Start 1. Herren Herren Landesliga: TuS Hattingen - TG RE Schwelm II 1:3
Herren Landesliga: TuS Hattingen - TG RE Schwelm II 1:3 (22:25, 19:25; 25:21, 15:25)
 
Na, das muss man uns auch erstmal nachmachen: in 5 Spielen 10 SĂ€tze gewinnen und doch nur 2 Punkte einfahren. Und manchmal lĂŒgt die Statistik doch, denn 483:492 Ballpunkte klingt eher nach Mittelfeld als nach Abstiegskampf. Doch alle Zahlenspiele hin oder her, gegen die Schwelmer Nachbarn, gegen die es in den letzten Jahren immer ausgeglichenen Spiele gegeben hat, war am Samstag nicht viel zu holen. WĂ€hrend sich Schwelm im Vergleich zur Vorsaison nochmal verstĂ€rkt hatte und nun auf allen Positionen gut besetzt ist, macht sich bei uns das Fehlen von Nikolai und Michel immer deutlicher bemerkbar. Da am Samstag auch Dennis verletzt ausfiel, rĂŒckte Junior auf die Außenposition und Axel spielte Diagonal. Allein es half nichts: In allen Spielelementen waren wir deutlich schwĂ€cher, worĂŒber auch der wacker erkĂ€mpfte 3. Satz nicht hinwegtĂ€uschen konnte.
 
Bereits im 1. Satz rannten wir von Beginn dem Vorsprung hinterher, konnten zum Ende zwar noch aufdrehen, aber letztlich reichte es nicht zu mehr als zu etwas Ergebniskosmetik. Auch der 2. Satz war eine klare Angelegenheit, weil sich schnell 2-3 unnötige Fehler zu einem RĂŒckstand aufsummierten, der dem Gast Sicherheit gab und uns unter Zugzwang setzte. Zwar konnten wir dank Mathias gezielter Vorbereitung den jungen Diagonalangreifer aus Schwelm einigermaßen in den Griff bekommen, doch dafĂŒr glĂ€nzten die gegnerischen Außen gerade im 2. Satz mit einer nahezu 100%-tigen Punktausbeute.
 
Im 3. Satz konnten wir dann endlich mal zu unserem Spiel finden. Die Stimmung in der Halle war gut und unter dem entsprechenden Druck macht der Gegner Fehler. Junior mit prĂ€zisen Aufgaben, Mario mit klugen Blockspiel und zum Ende hin immer wieder ĂŒber Axel auf der Position II konnten wir uns den Satzgewinn sichern.
 
Allein es blieb ein Strohfeuer. Im 4. Satz hĂ€uften sich wieder die Fehler in allen Mannschaftsteilen. Anstatt den Ball fĂŒr den nĂ€chsten Kontakt zu verbessern, schoben wir die Verantwortung im wahrsten Sinne des Wortes weiter: Die Annahme zum Zuspiel, der Zuspieler zum Angreifer und der muss dann schauen, wie er das Problem löst. Insofern ist das zwar alles sehr eifrig, aber gegen eine Mannschaft wie Schwelm war es deutlich zu wenig.
 
Ein Gutes hat es aber: In der nĂ€chsten Woche geht es ausgerechnet zum TabellenfĂŒhrer von Eintracht Datteln. Von der Augangslage her können wir nur gewinnen und eigentlich waren wir ja in den letzten Jahren immer dann am gefĂ€hrlichsten, wenn niemand mehr mit uns gerechnet hat.
Es spielten: Mathias Komp, Marc Dormann (Außen), Mario Göbel, Sergej Kinsvater (Mitte), Axel Hulin (Diagonal), Martin Schwarz (Libero), Stefan Matern (Zuspiel)
Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 16. November 2010 um 09:32 Uhr  
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