Start 1. Herren PSV Bochum - TuS Hattingen 1:3

PSV Bochum – TuS Hattingen 1:3 (21:25, 9:25, 25:23, 20:25)

 Vermutlich ist es schon so, dass der PSV Bochum die Mannschaft ist, die uns in Summe die meisten Niederlagen zugefügt hat, und uns auch beim 3:2 im Hinspiel bislang als einzige bezwingen konnte. Mit entsprechend viel Respekt gehen wir immer in die Begegnungen, wissen wir doch, dass die PSV´ler gegen uns immer sehr motiviert und bis zum Schluss ein unangenehmer Gegner sind.

Wobei sich als erster Gegner die hübsche neue Halle in Lünen entpuppte, deren ungewohnte Ausmaße zunächst zu ein paar Aufschlagfehlern und einem 6:10-Rückstand führte. Danach war dann aber besser, da Martin seine frühere Aufschlagstrategie von „Hauptsache fest und laut“, auf das ostdeutsche Motto „Hauptsache rüber“ umstellte. Da sich Block und Feldabwehr nun auch fanden und sich auf die PSV-Angriffe einstellen konnten, sammelten wir fortan Pünktchen um Pünktchen und gewannen den Satz mit 25:21 noch deutlich.

Dass im 2. Satz dagegen von Beginn an alles klappte, zeigt schon das Satzergebnis von 25:9. Aufschlag, Annahme, Block und Feldabwehr standen gut, im Angriff konnten wir nun unsere Überlegenheit ausspielen. Christian und Sebastian bekamen in der Mitte ein paar Bälle mehr als sonst und überhaupt war das alles glaube ich ganz ansehnlich.

Klar, dass bei so deutlicher Überlegenheit die Konzentration verloren geht. Zudem gönnten sich Matze und Junior eine Auszeit auf der Bank, womit unsere besten Annahmespieler fehlten und da auch Mario auf seine Kontaktlinsen verzichtet hatte, war das hintenrum teilweise schon etwas wild. Was in Annahme und Abwehr begann, setzte sich in den anderen Spielelementen fort. Umgekehrt witterte der PSV sein Chance, stellte einen guten Block, kratzte in der Abwehr und schloss im Angriff entschlossen ab. Schloss endlich mit 25:23.

Wie schon gegen Telstar oder Schwerte also ein unnötiger Satzverlust, der uns in einen 4. Satz zwingt, der auch erstmal gewonnen werden wollte. Doch anders als früher, als wir solchen Situationen verkrampften, können wir uns nun behaupten. Mitte des Satzes, so um 10:10 sind es wichtige Blockpunkte von Mario bzw. Sebastian, über die wir uns einen kleinen Vorsprung herausholen, der am Ende zu einem sicheren 25:20 führten sollte.

Im Aufstiegsrennen ist somit eine wichtige Etappe erfolgreich gemeistert worden.

Es spielten: Mathias Komp, Dennis Borchert, Martin Schwarz, Sebastian Mack, Christian Klinge, Mario Göbel, Marc Dormann, Stefan Matern

 

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 13. Februar 2012 um 10:43 Uhr  
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