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WAZ-Bericht

Volleyball - Verbandsliga

Keine Punkte trotz 2:0-Führung
 
Volleyball-1._Damen
Nadine Roszewicz, Anna Zagermann, Laura Timmer und ihr TuS Hattingen hätten einen Sieg gut gebrauchen können..
Foto: Svenja Hanusch / WAZ FotoPool
Hattingen/Werne. TV Werne II - TuS Hattingen 3:2 

Sätze: 23:25, 14:25, 25:23, 25:21, 15:10.

TuS: Althaus, S. Klaner, Tiimmer, Zagermann, Kapicza, Benninghaus, Rudolf, Roszewicz, Ragut, Graf.

Welch bitteres Ende: Im zweiten Spiel gegen ein Spitzenteam der Liga innerhalb weniger Tage haben die Volleyball-Damen des TuS Hattingen zum zweiten Mal Paroli geboten. Beim Dritten TV Werne II stand das Team nach fünf Sätzen allerdings wie schon gegen Spitzenreiter Holzwickede am Ende ohne Punkte da.

„Wir hätten das Spiel einfach im dritten Satz zumachen müssen“, sagte TuS-Spielerin Nadine Roszewicz nach der knappen Niederlage.

Denn es hatte gut begonnen für den TuS, sehr gut sogar. Die beiden ersten Durchgänge sicherten sich die Hattingerinnen mit 25:23 und 25:14. „Wir haben in dieser Phase wenige Fehler gemacht und viel kommuniziert – die Abstimmung hat einfach gepasst“, so Roszewicz. Besonders der erste Durchgang zeigte Wirkung bei den favorisierten Gastgeberinnen. „Wir haben zum Ende des ersten Satzes noch Mal richtig Gas gegeben, und es hat Werne wohl überrascht, dass wir den Satz gewonnen haben.“ Im zweiten Abschnitt war Werne jedenfalls völlig von der Rolle, so dass er zu einer klaren Angelegenheit für den TuS wurde.

Das änderte sich im dritten Durchgang merklich. „Das war ein offener Schlagabtausch, es ging hin und her“, sagte Nadine Roszewicz. Leider ein Schlagabtausch mit schlechterem Ende für die Gäste, die mit 23:25 das Nachsehen hatten. Gegen die stärker werdenden Wernerinnen blieb Hattingen zwar weiter auf Augenhöhe, aber auch der vierte Satz ging mit 25:21 an den TV.

Noch war also nichts verloren, aber vielleicht hatten die TuS-Frauen im entscheidenden fünften Satz auch noch die 2:3-Niederlage gegen Spitzenreiter Holzwickede vom vergangenen Wochenende im Hinterkopf. Da waren sie auch nach dem 2:2-Ausgleich der Gegnerinnen im finalen Durchgang relativ chancenlos gewesen. Und diese Geschichte wiederholte sich. „Im fünften Satz hat Werne richtig stark gespielt“, sagte Nadine Roszewicz. Die Folge: Am Ende durfte der Tabellendritte über einen weiteren Sieg jubeln, die Hattingerinnen standen erneut enttäuscht ohne Punkte da.

Das ist umso bitterer, als die Punkte im Kampf gegen den Abstieg eigentlich dringend benötigt werden. Denn so muss der TuS zuschauen, wenn die Verfolger von den Abstiegs- und Relegationsrängen am Karnevalswochenende wieder die Möglichkeit haben, Punkte zu sammeln. Die Partie in Werne war nämlich ursprünglich für Samstag angesetzt und vorgezogen worden. Der Tabellenletzte TV Hörde (vier Punkte Rückstand auf den TuS) tritt am Wochenende beim Sechsten EVC Massen an, der Vorletzte TB Höntrop (zwei Punkte Rückstand) empfängt den Tabellenzweiten SSV Meschede. Und der TuS Iserlohn (zwei Punkte Rückstand) hat es beim VV Holzwickede mit dem Spitzenreiter zu tun.

Sebastian Schneider
 
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