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WAZ-Bericht

Volleyball - Bezirksliga

Noch ein Satz bis zum Titel

Hattingen. Lüner SV - TuS Hattingen 1:3  

Die Volleyballer des TuS Hattingen stehen unmittelbar vor der Rückkehr in die Landesliga. Nach dem 3:1-Sieg gegen den Lüner SV fehlt ihnen nur noch ein Satz zum Aufstieg.

Die Entscheidung fällt am kommenden Samstag. Dann spielt der TuS Hattingen gegen den Königsborner TV und der Tabellenzweite, der TVE Vogelsang, gegen den Lüner SV. Sollte Vogelsang gegen Lünen 3:0 gewinnen, dann wäre der TuS selbst bei einer 1:3-Niederlage gegen Königsborn Meister – bei einem 0:3 allerdings nicht.

Die Ausgangsposition ist also nicht schlecht. Wichtig war für den TuS natürlich der Sieg gegen den Lüner SV, der in der vergangenen Saison, ebenso wie der TuS, aus der Landesliga abgestiegen ist.

„In den Spielen zuvor haben wir ja ein bisschen geschwächelt, selbstverständlich war dieser Sieg also nicht“, sagte TuS-Spieler Mario Göbel. Doch von einer Schwächephase war im Spiel gegen den Lüner SV nichts zu sehen. Auf jeden Fall nicht in den ersten beiden Sätzen. Denn da spielten die Hattinger extrem stark, extrem variabel. Sie kombinierten gut und flüssig und spielten ihre Angreifer immer wieder so frei, dass diese keinen Block mehr überwinden mussten.

Doch auf diese Spielweise stellte sich Lünen ein, eigentlich schon gegen Ende des zweiten Satzes. „Die Lüner hatten einen extrem großen Kader. Zum dritten Satz haben sie dann noch einmal durchgewechselt und damit offensichtlich ihre stärkste Aufstellung gefunden“, sagte Mario Göbel. „Wir haben in dieser Phase allerdings auch ein bisschen abgebaut.“

Und Lünen spielte auch im vierten Durchgang stark, der TuS lag zwischenzeitlich mit 15:20 hinten. Doch dann stellten auch die Hattinger um. Sie brachten mit Axel Hulin einen starken Blockspieler. „Das hat sich ausgezahlt“, sagte Mario Göbel. „Aber uns zeichnet in dieser Saison auch aus, dass wir in entscheidenden Situationen noch einmal zulegen können.“

Also wurde der Tiebreak verhindert. Der TuS holte Punkt um Punkt auf und beendete das Spiel durch einen 26:24 im vierten Satz.

Es riecht also ganz verdächtig nach der Meisterschaft, allerdings warnt Mario Göbel vor Übermut. „Unser Spiel gegen Königsborn wird nicht leicht. Das ist eine Mannschaft, die zwar nicht gut gestartet ist, die sich aber jetzt sehr gesteigert hat. Aber wir sind selbstbewusst genug, dass wir auch dieses Spiel gewinnen wollen.“ Und für einen Satz sollte es sicher reichen, womit dann auch gute Stimmung bei der für Samstagabend terminierten Feier im TuS-Vereinsheim garantiert sein sollte.

Sätze: 14:25, 17:25, 25:21, 24:26.
TuS: Komp, Borchert, Schwarz, Mack, Dormann, Hulin, Braun, Matern, Göbel.

Heiner Wilms
 
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