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WAZ-Bericht: Volksbank Beach-Open 2012

Heiße Rhythmen und dunkle Wolken

17.06.2012 | 13:37 Uhr
Heiße Rhythmen und dunkle Wolken
Auf der Anlage des TuS Hattingen am Schulzentrum Holthausen trafen sich die Betriebs-, Behörden- und Hobby-Volleyball-Mannschaften.

Hattingen. Wenn laute Musik durch Holthausen schallt, wenn man Rufe und Pfiffe vom Beach-Volleyballplatz am Schulzentrum hört, und wenn die Wolken auch im Juni dunkel vom Himmel drohen, dann kann man sich fast sicher sein, dass die „Beach Open” gerade wieder stattfinden.

„Ich habe schon den ganzen Tag die Wetter-Apps im Auge”, sagt Thomas Alexander. Laut Smartphone sollte mittags nochmal ein Schauer durchziehen. Das Wetter sei aber im Endeffekt egal, meint der Marketingchef der Volksbank Sprockhövel. „Bei der Begrüßung war das Zelt wie immer rappelvoll, und die Leute waren heiß aufs Spielen”, sagt Alexander.

2003 fragte der TuS bei der Volksbank an, ob man nicht ein Banner am in Eigenregie gebauten Beachvolleyballplatz am Schulzentrum anbringen wollte. „Wir standen also hier oben, und ich war ganz begeistert von dem Platz”, sagt Alexander. Gemeinsam entwickelte man die Idee, Unternehmen und Institutionen, mit denen man ohnehin immer im Alltagsleben zu tun hat, unter dem Banner des Sports zusammenzuholen, „zu Sport, Grillen und vielleicht einem Bierchen”.

Seitdem sind die Beach Open immer gut besucht; viele Teams kommen jedes Jahr, darunter die Sparkasse, die Stadt Hattingen, die Polizei aus Hattingen und Bochum. Die andere Hälfte des in diesem Jahr 22 Mannschaften umfassenden Feldes besteht aus Hobbyteams. Gespielt wird sechs gegen sechs, nicht wie im Beachvolleyball sonst üblich im Doppel.

„Bei 250 Aktiven auf vier Courts müssen wir in vier Sechsergruppen spielen”, erklärt Thomas Alexander. Durch dieses System können auch Mannschaften mit weniger als überragenden Fähigkeiten häufiger spielen. Der Spaß am Spiel steht im Vordergrund, genau wie der freundschaftliche Kontakt der Firmen, Behörden und Privatmannschaften untereinander.

Ein kleines Highlight sind auch in diesem Jahr wieder die Teamnamen: „Die Ballistiker”, „Old Boys”, „Förmchenklauer” und „Beach Geckos”.

Mannschaftskapitän der „Phönix Allstars” ist Bernd Kalle, gerade trotz der Beteuerung, man sei alles andere als ein Allstar-Team, zum zweiten Mal siegreich vom Platz gekommen. Seit Jahren kommt er mit seiner kleinen Truppe, die sich aus Mitarbeitern der Kinder- und Jugendhilfe Phönix zusammensetzt. Er hat viele Spieler aus anderen Mannschaften kennengelernt, Freunde gefunden. „Man plauscht und tauscht sich so aus. Ist auch fürs Alltagsgeschäft gut”, sagt Kalle lachend. Die „Steuerfüchse” vom Steuerberaterbüro Orzesek sind zum ersten Mal dabei. Michael Orzesek plant aber schon, auch beim nächsten Mal mitzumachen. Ihm geht es um den Spaß am Spiel und um das Gruppenerlebnis innerhalb des Teams, im Zelt und an den Ständen. Und das Wetter? “Das nehmen wir, wie es kommt.”

Bei der siebten Ausgabe der „Beach Open“ gewannen „6 Richtige“ gegen die Flying Cops 1 (Polizei Bochum) mit 15:7 und 15:2 in zwei Sätzen relativ klar. Im Spiel um den dritten Platz setzte sich das Team der Volksbank Sprockhövel in drei Sätzen gegen die „Steuerfüchse“ durch.

Niels Herrmann

 
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