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Volleyball: Landesliga

Mit frischem Mut und neuen Gesichtern
 
12.09.2012 | 15:51 Uhr
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Sich häufig nach erfolgreichen Spielen abklatschen, das haben sich die Damen des TuS Hattingen in der Landesliga zum Ziel gesetzt.Foto: Svenja Hanusch 

Hattingen. Am kommenden Wochenende starten die Volleyballerinnen des TuS Hattingen in ihre neue Liga. Nach dem Abstieg treten sie in der Landesliga mit einigen neuen Spielerinnen an und wollen zumindest ein Wörtchen um die vorderen Plätze mitreden.


Mit dem Abstieg aus der Verbandsliga haben mit Carola Althaus, Stefanie Morlock, Nicole Benninghaus und Vanessa Rudolph vier Spielerinnen die Hattingerinnen verlassen. „Wir haben aber auch einige Neuzugänge“, sagt Teamsprecher Detlev Zagermann. Zwei davon kommen aus dem eigenen Verein: Franziska Scharsiepen hat zuvor in der TuS-Jugend gespielt und den Sprung in die erste Mannschaft geschafft. Luisa Timmer hat zwar zuvor schon mit dem damaligen Verbandsliga-Team trainiert, aber in der dritten Mannschaft gespielt, jetzt rückt sie in den Kader auf, dem ja auch bereits ihre Schwester Anna Laura angehört. Neu in Hattingen ist hingegen Sylvia Körthe, die aus Höntrop kommt.
Ehemalige Zweitliga-Spielerin

Der vierte Neuzugang ist qualitativ auf jeden Fall eine große Verstärkung. Mit Alexandra Bednarek hat sich eine ehemalige Zweitliga-Spielerin den TuS-Damen angeschlossen. „Sie kam irgendwann zu uns und fragte, ob sie mitspielen dürfe“, so Zagermann. „Das ist für uns ein absoluter Hammer.“ Denn ihre Stärken konnte die 28-jährige Mittelangreiferin, die zuvor bei Telstar Bochum und in Iserlohn gespielt hat, sofort demonstrieren. „Mit ihrer Erfahrung und Körpergröße ist sie für uns eine absolute Verstärkung“, schwärmt Zagermann. Jetzt erhebt sich neben den großen Spielerinnen Annika Klaner und Nadine Roszewicz also ein drittes Haupt über die meisten anderen.
Gute Form in der Vorbereitung

Bei den Turnieren, die der TuS in der Vorbereitung absolvierte, hat sich das neue Team schon in guter Form präsentiert. Gegen Gegner mit Verbandsliga-Niveau oder mehr setzten sich die Hattinger Damen zwei Mal durch, einmal belegten sie den vierten Platz. „Das hat schon ganz gut ausgesehen“, sagt Detlev Zagermann. Dementsprechend ambitioniert sind auch die Ziele für die kommende Spielzeit. „Personell haben wird das Zeug dazu, oben mitzuspielen, und das ist auch das Ziel. Aber es kann auch immer was dazwischen kommen, wie wir im letzten Jahr leider gesehen haben.“ Der Abstieg in der Relegation überraschte den TuS nämlich – man war sich die ganze Saison über sicher gewesen, das Potenzial für die Verbandsliga zu haben.

Das konnte man aber zu selten aufs Feld bringen, und so starten die Volleyballerinnen am kommenden Samstag in die Landesliga. Am ersten Spieltag in Bochum geht es gegen den SuS Störmede. Die Gegnerinnen kenne man von deren kurzem Gastspiel in der Verbandsliga vor wenigen Jahren, sagt Detlev Zagermann. „Damals haben wir keine Probleme mit ihnen gehabt, und das sollte auch so bleiben.“ Die anderen Teams der Liga sind den Hattingerinnen weitgehend unbekannt. „Wir wissen nicht so genau, was uns da erwartet.“

Eine Ausnahme ist der TB Höntrop, der ebenfalls aus der Verbandsliga herunter musste. In der Landesliga begegnet der TuS gleich zwei Teams dieses Vereins. Ebenfalls mit zwei Mannschaften ist der RC Sorpesee in der Landesliga vertreten. Dieser Verein sei für seine gute Jugendarbeit bekannt und stelle wohl zwei junge Teams, so Detlev Zagermann.

Sebastian Schneider
 
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