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Volleyball: Landesliga

TuS endlich angekommen

30.10.2012 | 16:50 Uhr2012-10-30T16:50:00+0100
TuS endlich angekommen
Die ersten Punkte sind auf dem Konto, worüber sich Marc Dormann, Mathias Komp und Mario Göbel (von links) natürlich freuen.Foto:Archiv, Udo KREIKENBOHM

TuS Hattingen - TC Gelsenkirchen 3:0

Na also, die ersten beiden Punkte sind auf der Habenseite. Die Landesliga-Volleyballer des TuS Hattingen kamen am Samstagabend in Dortmund zu einem 3:0 (25:23, 25:19, 25:19)-Sieg gegen den TC Gelsenkirchen.

Letztlich war es wohl eine klare Angelegenheit, wenngleich sich die Aufsteiger aus Hattingen im ersten Satz mühten. Der Spielfluss fehlte noch. Das war aber sicher auch der Tatsache geschuldet, dass angesichts der drei Niederlagen in den ersten drei Spielen die Lockerheit fehlte. „Wir wollten es zwar nicht wahrhaben, aber wahrscheinlich hat doch das Selbstvertrauen gefehlt“, kommentierte Mario Göbel. „Auf jeden Fall haben wir im ersten Satz noch zu statisch gespielt.“

Aber es wurde ja besser: Die Sätze zwei und drei brachte der TuS nahezu ungefährdet nach Hause. Die Annahme wurde nun sicherer ,  und auch in der Feldabwehr standen die Hattinger stabiler, obwohl es Gelsenkirchen oft mit Risiko-Aufschlägen versuchte. Und wenn dann die Bälle sauber auf Steller Stefan Matern gespielt wurden, bekamen auf der anderen Seite des Netzes die Gelsenkirchener große Probleme. So gelangen Sebastian Mack über die Mitte einige spektakuläre Punkte, während Mathias Komp, wie gewohnt, auf der Außenposition glänzte. Das galt übrigens auch für den jungen Jannis Stecken, der beim TuS nicht nur Volleyball, sondern auch Handball spielt. Stecken kommt aus der zweiten Mannschaft des TuS Hattingen.

Aus zwei Mannschaften wurde eine

Die hatte zwar den Bezirksliga-Aufstieg geschafft, wurde dann aber mangels Personals zurückgezogen.  Aus zwei Mannschaften wurde also eine gemacht, wovon jetzt natürlich das Landesliga-Team profitiert.

Gute Szenen in der Abwehr hatte zudem Marc Dormann, der zuletzt noch als Zuspieler ausgeholfen hatte.

Es war also letztlich eine gute Vorstellung. „Die Gelsenkirchener haben zum Schluss eigentlich nur noch dann gepunktet, wenn wir Fehler gemacht haben“, bilanzierte Mario Göbel und schob nach: „Ich denke, dass wir noch besser spielen können, und das werden wir sicher bald auch tun. Wichtig waren jetzt nur die Punkte.“

TuS:Komp, Mack, Dormann, Matern, Stecken, Meinecke, Koch, Hulin, Borchert, Göbel, Klinge.

Heiner Wilms

 
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