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Volleyball: Landesliga

Hattingerinnen schauen staunend zu

05.11.2012 | 17:04 Uhr2012-11-05T17:04:00+0100
Hattingerinnen schauen staunend zu
Alexandra Bednarek griff im letzten Satz über die Mitte an. Doch auch das brachte nichts mehr.Foto:Svenja Hanusch

Hattingen. TuS Hattingen - RC Sorpesee II 1:3

Die Mannschaften des RC Sorpesee kannten die Landesliga-Volleyballerinnen bis vor einer Woche noch nicht. Jetzt kennen sie sie, und jetzt wissen sie, dass sie stark sind. Sehr stark. Denn nach der Niederlage gegen die Drittvertretung des RC Sorpesee setzte es jetzt ein 1:3 gegen die zweite Mannschaft der Sauerländerinnen.

Durch diese beiden Spiele wurde auch der Wissensstand von TuS-Team-Sprecher Detlev Zagermann nachhaltig erweitert. Hielt er bis zum vergangenen Samstag noch die Drittvertretung für das bessere Team, so sagt er jetzt. „Ich muss meine Meinung revidieren. Die zweite Mannschaft ist besser. Sie ist viel besser. Und sie war zu gut für uns.“

Dass Sorpesee II eher verhalten in die Saison startete, war wohl auch der Tatsache geschuldet, dass das Team bisher nur selten komplett war. Im Spiel gegen den TuS standen aber 16 Spielerinnen im Kader, und die meisten davon haben schon in weit höheren Ligen gespielt. „Da waren ehemalige Zweitliga- oder Regionalliga-Spielerinnen dabei. Das ist schon eine brisante Mischung“, so Zagermann. „Und wenn diese Damen einmal richtig in Fahrt kommen, dann wird es für die Mannschaft auf der anderen Seite des Netzes dunkel.“

Einen Satz brauchte Sorpesee, um sich auf den TuS Hattingen einzustellen. Allerdings war der TuS auch nicht in Bestbesetzung angetreten. So fiel Außenangreiferin Svenja Klaner komplett aus, während Anna Zagermann gehandicapt ins Spiel ging. Stark erkältet war sie, und unter normalen Umständen hätte sie sich die Partie wohl von der Bank aus angeschaut.

Nagelprobe gegen Höntrop

Doch weil keine andere Zuspielerin zur Verfügung stand, musste sie doch ran. Aber auch in Bestbesetzung wäre der TuS an diesem Tag wohl ohne Chance gewesen. Im vierten Satz stellten die Hattingerinnen zwar noch einmal radikal um und beorderten Alexandra Bednarek von der Diagonalposition in die Mitte, doch auch diese Maßnahme fruchtete nicht mehr. „Wir haben richtig was auf die Mütze bekommen“, so Zagermann. „Da war nichts zu machen, die Niederlage zuvor gegen Sorpesee III ärgert mich allerdings immer noch.“

Nach zweimal Sorpesee heißt es für den TuS nun zweimal Höntrop. Die Spiele gegen erste und zweite Mannschaft stehen in direkter Folge auf dem Programm. „Diese Mannschaften kennen wir ja bestens“, so Detlev Zagermann. „Deshalb werden diese Spiele für uns jetzt auch zur Nagelprobe.“

Sätze:25:21, 20:25, 18:25, 16:25.
TuS: A. L. Timmer, L. Timmer, A. Klaner, Roszewicz, Graf, Bednarek, Körthe, A. Zagermann, Ragutt.

Heiner Wilms

 
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