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Volleyball-Landesliga

Tus-Herren finden in die Spur

07.11.2012 | 17:51 Uhr2012-11-07T17:51:00+0100
Tus-Herren finden in die Spur
Voller Einsatz: Gegen Herne wurden die TuS-Herren und Michael Braun allerdings selten so gefordert wie in dieser Szene.Foto: Udo Kreikenbohm

Hattingen. Einen seltsamen Start, der bei genauerem Hinsehen allerdings seine Gründe hat, haben die Volleyballer des TuS Hattingen in der Landesliga hingelegt. Nach drei Niederlagen zum Auftakt feierten sie zuletzt beim 3:0 über Friedrich der Große Herne auch schon ihren zweiten Erfolg in Serie.

„Wir sind grundsätzlich wohl keine Frühstarter, so viel kann man festhalten“, sagt Hattingens Spieler Mario Göbel. Damit bezieht er sich auf die aktuelle und die vergangene Saison, in der sein Team nur eine einzige Niederlage verkraften musste. Und die gab es am dritten Spieltag, also auch recht früh in der Saison.

Am Ende stand damals der Wiederaufstieg in die Landesliga, wo jetzt also wieder der Start in den Sand gesetzt wurde – allerdings nicht ganz unerwartet. „Es lag auch am Spielplan. Ob man das jetzt als gut bewertet oder nicht – wir haben es in den ersten Spielen mit den vermeintlich stärkeren Gegnern zu tun gehabt“, sagt Göbel. Eintracht Dortmund (1:3 aus Hattinger Sicht) führt die Tabelle an und wird verfolgt von Eintracht Grumme (1:3), der TVE Vogelsang (1:3) rangiert auf Platz vier. Den ersten Sieg der Spielzeit feierten die Hattinger dann über den TC Gelsenkirchen (3:0), der nach dem Rückzug des TV Galdbeck II das Schlusslicht der Liga ist. Und jetzt folgte eben der Sieg über Herne.

Und der war wieder klar und deutlich. Nur einmal, im dritten Satz beim Stand von 5:0 waren die Herner vorne, ansonsten beherrschte Hattingen die Partie.

„Wir waren aber zu keiner Zeit gefährdet, Herne hatte wohl auch einen schlechten Tag erwischt“, sagt Mario Göbel. „Viel deutlicher habe ich noch kein Spiel gewonnen.“ Indizien für die klar verteilten Kräfte sind schon die Daten zum Spiel: 25:13, 25:13, 25:16 hieß es nach drei Sätzen für die TuS-Herren, die für dieses Ergebnis 47 Spielminuten brauchten – für Volleyball-Verhältnisse eine ungewöhnlich schnelle Angelegenheit.

Jetzt fehlt dem Team um Mario Göbel also noch ein Sieg, um der Niederlagenserie zum Start eine ebenso lange Siegesserie folgen zu lassen, und der soll am kommenden Wochenende beim VC Bottrop 90 II erspielt werden. „Das wird zwar wesentlich schwieriger, aber nicht unmöglich“, sagt Göbel über das Duell mit dem Dritten. Im Falle eines Sieges würden die momentan fünftplatzierten Hattinger nach Punkten sogar gleich ziehen.

Das erklärte Ziel der TuS-Herren, der Klassenerhalt, ist auf jeden Fall nach den zwei Erfolgen ein gutes Stück näher gerückt. „Wir haben uns so langsam gefinden und kommen in Schwung“, sagt Mario Göbel. Neben Gladbeck wird noch ein zweiter Absteiger gesucht, ein weiteres Team muss am Ende in die Relegation.

Sebastian Schneider

 
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