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Volleyball: Landesliga

TuS bringt die Konkurrenz auf Distanz

25.11.2012 | 16:08 Uhr2012-11-25T16:08:00+0100
TuS bringt die Konkurrenz auf Distanz
Dennis Borchert beim Versuch, Stockums Block zu überwinden.Foto:Barbara Zabka
Hattingen. TuS Hattingen - TuS Stockum Ruhrvolleys 3:1

Das Spiel gegen die TuS Stockum Ruhrvolleys haben die Landesliga-Volleyballer des TuS Hattingen gewonnen, doch ihren Spielführer und Leistungsträger haben sie verloren. Denn Mathias Komp zog sich im ersten Satz eine Bänderverletzung zu und konnte danach nicht mehr eingesetzt werden. Komp war zum Block hochgesprungen  und bei der Landung umgeknickt. „Das sah nicht gut aus“, kommentierte Mario Göbel, der sich wegen einer Erkältung das Spiel von der Bank aus anschaute  und seinen Kollegen coachte. „Das war für uns natürlich auch ein Schock, denn Mathias Komp hat in dieser Saison noch keinen Satz ausgelassen.“

Nach der Verletzung Komps rückte Christian Klinge auf die Außenposition, aber auch schon zuvor hatten die Hattinger umstellen müssen. Da Marvin Meinecke wegen einer Kapselverletzung am Finger nicht spielen konnte und Mario Göbel aus den schon erwähnten Gründen passen musste, fielen zwei Spieler aus, die normalerweise über die Mitte angreifen. Diese für ihn ungewohnte Position nahm so Jannis Stecken ein und machte seine Sache sehr gut. Neu auch die Variante, dass Marc Dormann und nicht Stefan Matern als Steller spielte.

So brauchten die Hattinger einige Zeit, um richtig in den Satz zu finden. Zwischenzeitlich lagen sie auch schon deutlich zurück, doch letztlich drehten sie den ersten Durchgang noch. „Damit hatte ich eigentlich nicht mehr gerechnet“, sagte Mario Göbel.

Umso glatter lief es dann im zweiten Satz. Vielleicht ein bisschen zu glatt, denn die Hattinger verloren   an Konzentration. Und das konnten sie sich diesmal nicht leisten, weil Stockum nie aufgab. „Wir hatten  Probleme bei der Annahme und  im Block“, so Göbel nach dem verlorenen Durchgang.

Also ging es in den vierten Satz, der der spannendste des ganzen Spiels werden sollte. Die Hattinger vergaben in der Schlussphase einen Satzball, hatten dann einen solchen gegen  sich, ehe sie nach einem Fehler der Gäste das Spiel mit 26:24 beendeten.

Damit feierte der Aufsteiger seinen dritten Sieg und darf mit der Hinrunde, die für die Hattinger mit dem Spiel gegen die  Ruhrvolleys zu Ende ging, zufrieden sein. „Wir haben  jetzt gegen alle Mannschaften  der Liga gespielt“, so Mario Göbel. „Und wir haben gesehen, dass wir gut mithalten können. Zwei Niederlagen waren zudem unglücklich.“

TuS Hattingen:Komp, Borchert, Klinge, Mack, Stecken, Koch, Dormann, Matern, Hulin, Schwarz, Landmeyer, Braun.

Heiner Wilms

 
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