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Volleyball

TuS-Frauen: Ein Spiel mit Hindernissen

17.12.2012 | 15:46 Uhr
TuS-Frauen: Ein Spiel mit Hindernissen
Zeitig verletzt: Annika Klaner fiel schon im ersten Satz aus.Foto:Svenja HanuschFoto:

SuS Störmede - TuS Hattingen 1:3

Ein leichter Spaziergang wurde es keineswegs, aber letztlich führte der Weg doch zum Erfolg: Die Landesliga-Volleyballerinnen des TuS Hattingen schafften den angestrebten Sieg gegen den Tabellenvorletzten SuS Störmede.

Der Erfolg fiel nicht so klar aus wie noch im Hinspiel, als die Hattingerinnen sich in heimischer Halle locker mit 3:0 durchgesetzt hatten. Diesmal gab es ein 3:1, was TuS-Team-Sprecher Detlev Zagermann zunächst ein bisschen wurmte, weil es im Aufstiegskampf am Ende der Saison um jeden einzelnen Satz gehen kann. Doch wenn man das Spiel gegen Störmede noch einmal Revue passieren lässt, dann ist wohl auch das 3:1 ein gutes Ergebnis.

Denn es lief nicht optimal für den TuS – wieder einmal mussten einige Schrecksekunden überstanden werden. So schon im ersten Satz. „Da haben wir Annika Klaner verloren“, schilderte Zagermann die Szene, in der die TuS-Spielerin unglücklich umknickte und sich eine Bänderverletzung zuzog. Wie schwer diese Verletzung ist, wird sich erst nach einer Untersuchung herausstellen, auf jeden Fall aber war für Annika Klaner das Spiel gegen Störmede beendet, ehe es richtig angefangen hatte. Und der TuS musste nach dem Ausfall der Mittelangreiferin wieder umstellen.

Die Hattingerinnen gewannen den ersten Satz aber dennoch. Mit 25:21. Und dann den zweiten mit 25:14, was, so Detlev Zagermann, „eine ganz deutliche Ansage“ war.

Doch dann der nächste Zwischenfall in Durchgang drei. 5:9 stand es aus Hattinger Sicht, als Franziska Schasiepen plötzlich massive Atemprobleme bekam. „Sie hatte einen Asthma-Anfall’“, so Detlev Zagermann. „Ihr ging es zwar schnell wieder gut, doch für die Mannschaft war das zunächst ein Schock. Aus einem 5:9 wurde so ein 7:17, womit der Verlust des dritten Satzes nicht mehr zu verhindern war.

Im vierten Satz machen die Hattingerinnen alles klar

Aber der TuS Hattingen ersparte sich dann mit einem klaren 25:14 im vierten Satz den drohenden Tiebreak. Der Sieg war endlich gesichert, die gute Chance im Kampf um den Aufstieg gewahrt. „Damit können wir jetzt leben“, sagt Detlev Zagermann. „Wir hatten zudem mit Sylvia Körthe und Maxi Graf zwei Spielerinnen im Kader, die zurzeit nicht voll belastbar sind. Wenn man also bedenkt, wie das Spiel gelaufen ist, dann müssen wir wahrscheinlich noch froh sein, nicht verloren zu haben.“

Sätze:21:25, 14:25, 25:15, 14:25.
TuS: S. Klaner, A. Klaner, A. L. Timmer, L. Timer, A. Zagermann, Bednarek, Ragutt, Schasiepen, Körthe, Graf.

Heiner Wilms

 
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