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Volleyball: Landesliga

Ein Ergebnis wie gemalt

21.01.2013 | 14:54 Uhr
Ein Ergebnis wie gemalt
Konzentration in jedem Spiel fordert TuS-Team-Sprecher Detlev Zagermann. Im Spiel gegen Brechten hielt sich die Mannschaft an die Vorgabe.Foto:FischerFoto:

TuS Hattingen - TV Brechten 3:0

Ein Ergebnis wie gemalt. Weil es in der Frauen-Volleyball-Landesliga im Kampf um die Meisterschaft ex­trem eng zugeht, kann am Ende jeder Satz entscheidend sein. Und so kann der glatte 3:0-Erfolg des TuS Hattingen gegen den TV Brechten am Ende der Saison noch eine ganz besondere Bedeutung bekommen.

Die Hattingerinnen gingen dieses Spiel extrem konzentriert an. Sie besannen sich auf ihre Tugenden, schlugen sehr gut auf, waren in der Abwehr beweglich und überzeugten auch im Blockspiel. „Am besten sieht es aus, wenn in der Mitte Annika Klaner und Nadine Roszewicz hochsteigen, aber auch Alexandra Bednarek hat im Block sehr gut gespielt. Wir haben halt die langen Mädels, an denen man nur schwer vorbei kommt“, kommentierte TuS-Team-Sprecher Detlev Zagermann. „Auf jeden Fall haben wir durch einen guten Block sehr viele direkte Punkte gemacht. Nicht so schön war indes, dass wir durch leichte Fehler auch einige Zähler verschenkt haben.“

Alle drei Sätze nahmen einen ähnlichen Verlauf. Der TuS musste nie einem Rückstand hinterher hecheln und zog gegen Ende des Satzes dann entscheidend davon. Keine Chance also für den TV Brechten, der den Hattingerinnen in der Hinrunde noch zwei Sätze abgerungen hatte. Diese Möglichkeit bestand im Rückspiel in Kirchhörde allerdings nie.

So bleibt der TuS Hattingen Tabellenführer, was Detlev Zagermann im Moment aber gar nicht so sehr interessiert. „Wir tun sicher gut daran, nicht an jedem Tag auf die Tabelle zu schauen“, sagt er. „Wir sollten uns jetzt intensiv auf jedes einzelne Spiel konzentrieren. Denn wenn man die Konzentration verliert, dann ist man ganz schnell auch wieder Tabellendritter.

Aktuell ist das Spitzentrio mit TuS Hattingen, TB Höntrop und RC Sorpesee III punktgleich. Und die Partien gegen die Top-Teams stehen auch bald an. „Zunächst haben wir aber noch ein Heimspiel gegen Soest“, sagt Zagermann. „Da können wir uns noch einmal richtig pushen. Und dann kommt halt zweimal Sorpesee und zweimal Höntrop.

In der Hinrunde gewannen die Hattingerinnen gegen beide Wattenscheider Mannschaften, verloren indes auch zweimal gegen die Teams aus dem Sauerland, wobei vor allem die Niederlage gegen die routinierte Zweitvertretung von Sorpesee ärgerlich war. „Damals wussten wir überhaupt nicht, was auf uns zukommt“, sagt Zagermann. „Da sind wird überrascht worden. Ich gehe einmal davon aus, dass uns das nicht noch einmal passiert.“

Sätze:25:19, 25:18, 25:18.
TuS: A. Klaner, S. Klaner, Bednarek, A. Zagermann, A. L. Timmer, L. Timmer, Kapica, Graf, Roszewicz, Ragutt, Körthe.

Heiner Wilms

 
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