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Volleyball: Landesliga

TuS: Eine Kopie der Hinrunde

28.01.2013 | 16:55 Uhr
TuS: Eine Kopie der Hinrunde
Marc Dormann rückte im zweiten Satz auf die Position des Zuspielers. Der zweite Durchgang wurde dann auch klar gewonnen.Foto:Svenja Hanusch

TuS Hattingen - TVE Vogelsang 1:3

Also doch alles wie in der Hinrunde. Die Landesliga-Volleyballer des TuS Hattingen haben auch das Spiel gegen den TVE Vogelsang verloren, womit es die dritte Niederlage in Serie setzte. Denn auch schon zu Saisonbeginn hatten die Hattinger gegen Eintracht Dortmund, TVE Grumme und eben auch gegen TVE Vogelsang verloren.

Waren die ersten beiden Niederlagen zu verkraften, weil sie gegen übermächtige Gegner zustande kamen, so war das 1:3 gegen den TVE Vogelsang doch schon ein wenig ärgerlich. Halt deshalb, weil die Niederlage vermeidbar war. „Die Partie war fast eine Kopie des Hinspiels“, fasste TuS-Spieler Mario Göbel zusammen. „Wir haben uns selbst geschlagen – wie auch schon in der Hinrunde.“

Die Hattinger fingen gut an, lagen auch in Führung, verloren dann aber im Laufe des ersten Satzes komplett die Ordnung. Die Folge: Vogelsang kam heran, glich aus – und zog dann schnell auf fünf, sechs Punkte davon. Der erste Durchgang war also weg.

Zeit also, etwas zu ändern. Die Hattinger nahmen auch einen Wechsel vor – auf der Position des Zuspielers. Die Aufgabe von Stefan Matern übernahm nun Marc Dormann. Zunächst mit durchschlagendem Erfolg. „Marc spielt etwas anders“, so Mario Göbel. „Er spielt schneller zu, mit ein bisschen mehr Risiko. Im zweiten Satz hat das sehr gut geklappt.“

Gute Aufschläge von Christian Klinge in einem starken zweiten Satz

Außerdem machte in dieser Phase Christian Klinge mit einigen guten Aufschlägen viel Druck. Genau so, wie es sich die TuSler vorgenommen hatten. Mit 25:15 gewannen die Hattinger schließlich diesen zweiten Durchgang. Das Spiel, so sah es aus, war gedreht worden.

1:1 also. Es folgte der dritte Satz, der im Volleyball oft eine ganz besondere Bedeutung hat. „Wer den gewinnt, gewinnt oft auch das Spiel“, sagte Mario Göbel. Und der TuS fing auch gut an und war auf dem besten Weg, auch diesen Satz zu holen. 20:15 führten die Hattinger schon, als sich wieder Probleme bei der Annahme einstellten. „Genau so etwas ist uns im Hinspiel auch passiert“, so Mario Göbel. „Auch da haben wir einen eigentlich schon gewonnenen Satz noch abgegeben.“

Das war sicher der Knackpunkt des Spiels. Im vierten Durchgang war der TuS Hattingen zwar bis zum 17:18 noch dran, doch dann setzte sich Vogelsang ab. „Wir waren diesmal mit Sicherheit nicht die schlechtere Mannschaft“, bilanzierte Mario Göbel. „Vogelsang war aber abgezockter. Und dass so oft mit dem Schiedsgericht diskutiert wird, habe ich auch noch nicht erlebt. Aber so etwas geht auf der anderen Seite natürlich auch zu Lasten der Konzentration. Wie gesagt: Irgendwie haben wir uns auch selbst geschlagen.“

Sätze: 20:25, 25:15, 23:25, 19:25.
TuS:
Klinge, Hulin, Koch, Matern, Dormann, Borchert, Mack, Göbel, Landmeyer.

Heiner Wilms

 
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