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Volleyball: Landesliga

TuS Hattingen gelingt der Befreiungsschlag

04.02.2013 | 14:43 Uhr
TuS Hattingen gelingt der Befreiungsschlag
Christian Klinge machte mit seinen Angaben viel Druck.Foto:Svenja HanuschFoto:

TuS Hattingen - TC Gelsenkirchen 3:0

Jetzt sieht es doch wieder ganz danach aus, als sollten die Volleyballer des TuS Hattingen mehr als nur ein Jahr in der Landesliga um Punkte spielen. Denn durch den 3:0-Sieg gegen den TC Gelsenkirchen sind die Chancen auf den Klassenerhalt sprunghaft gestiegen.

Gelsenkirchen war sicher der richtige Gegner zur richtigen Zeit. Denn die Hattinger lieferten kein gutes Spiel ab. „Ein Volleyball-Leckerbissen war die Partie mit Sicherheit nicht“, sagte TuS-Spieler Mario Göbel. „Vor allem der erste Satz war schlimm. Da waren wir allenfalls körperlich anwesend.“

Also nahm Mathias Komp zeitig eine Auszeit, um die Mannschaft wachzurütteln. Als Spieler fehlt Komp wegen eines Bruchs des Sprunggelenks bekanntlich bis zum Saisonende. Weil auch Michael Braun und der erkrankte Marc Dormann nicht dabei waren, musste der TuS Hattingen also ohne drei Leistungsträger auskommen.

Aber es gab ja noch Christian Klinge. Denn der hielt den TuS mit einer tollen Serie von Sprungangaben im ersten Satz im Spiel. „Dadurch sind wir wieder rangekommen. Aber da haben wir auch gemerkt, dass wir dieses Spiel eigentlich gar nicht verlieren konnten“, sagte Göbel.

Weil die Hattinger im zweiten Satz dann ständig vorne lagen, nutzten sie die Gelegenheit, um durchzuwechseln. Für Mario Göbel kam dann Marvin Meinecke. Zudem wurde Lukas Landmeyer als Libero eingewechselt. „Es war sicher der richtige Zeitpunkt, um ihm Spielpraxis zu vermitteln“, begründete Mario Göbel diese Maßnahme. In der Schlussphase wurde es aber doch noch einmal eng, erst in der Verlängerung entschieden die Hattinger den Satz für sich.

„Axel Hulin hat den Satz schließlich für uns gerettet. Er hat wirklich sehr stark gespielt“, sagte Göbel. Weil aber auch Hulin danach eine Pause bekam, war der TuS im dritten Satz dann ganz jung aufgestellt, brachte das Spiel aber dennoch zeitig nach Hause.

Ein schönes Spiel war es sicherlich nicht, aber auch für die durchwachsene Leistung gab es zwei Punkte, die enorm wichtig sind. Noch einmal Mario Göbel: „Mit dieser Leistung hätten wir gegen einen anderen Gegner sicher große Schwierigkeiten bekommen.“

Sätze: 25:23, 26:24, 25:21.
TuS: Borchert, Mack, Meinecke, Koch, Hulin, Matern, Schwarz, Landmeyer, Stecken, Klinge, Göbel.

Heiner Wilms

 
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