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Volleyball: Landesliga

TuS: Gut, dass es die Klaners gibt

04.02.2013 | 15:14 Uhr
TuS: Gut, dass es die Klaners gibt
Svenja Klaner (links) und ihre Schwester Annika (rechts) hatten großen Anteil am Hattinger Erfolg im Spiel gegen den RC Sorpesee III.Foto:Archiv, Svenja Hanusch 

RC Sorpesee III - TuS Hattingen 1:3

Die Volleyballerinnen des TuS Hattingen sind der Verbandsliga ein gutes Stück näher gekommen. Denn der TuS besiegte nach einem packenden Spiel den RC Sorpesee III mit 3:1 und hat damit einen großen Konkurrenten um zwei Punkte distanziert. Im Rennen dabei ist aber noch der TB Höntrop, der den TV Eiche Grün mit 3:0 schlug.

Die Hattingerinnen hatten auf ihrem Weg zum Erfolg eine turbulente Anfangsphase zu überstehen. „Sorpesee ist ja auch Volleyball-Landesstützpunkt, und beim Spiel war dann auch der Landestrainer in der Halle“, sagte TuS-Team-Sprecher Detlev Zagermann, dem angesichts des Besuchs des Coaches nicht Gutes schwante. Und so kam’s dann auch. Die jungen Spielerinnen des RC Sorpesee wollten sich präsentieren. Sie wollten zeigen, was sie drauf haben und legten sich in den ersten Minuten mächtig ins Zeug. Auf 12:6 zogen sie davon. Der TuS nahm eine Auszeit, um sich neu zu sortieren. „Ich habe Ruhe angemahnt“, so Zagermann. „Ich habe gesagt: Sollen sie sich doch austoben, unsere Zeit wird noch kommen.“

Und die Zeit des TuS Hattingen kam dann auch. Beim 15:15 hatten die Hattingerinnen das Ergebnis egalisiert, und anschließend zogen sie schnell davon. Die Gegenwehr von Sorpesee war aber noch nicht gebrochen. Die Sauerländerinnen entschieden den zweiten Satz für sich, womit das Spiel wieder auf der Kippe stand.

Im Hattinger Kader stand diesmal auch Lisa Urbanczyk. Eigentlich spielt sie in der dritten Mannschaft, doch sie war diesmal im Kader des Landesliga-Teams, um Anna Zagermann zu entlasten. Denn die Zuspielerin des TuS Hattingen war wegen einer Erkältung nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte.

Lisa Urbanczyk als zweite Zuspielerin im Kader

„Für Lisa war es sicher gut, dabei zu sein“, sagte Zagermann, der dann aber zwei Spielerinnen ausdrücklich hervorhob. „Gut, dass wir die Klaners haben“, sagte er mit Blick auf Annika und Svenja Klaner. Während Annika Klaner sehr erfolgreich über die Mitte angriff, war Svenja Klaner eine Bank in der Abwehr.

„Das Spiel von Sorpesee war stark auf eine Außenangreiferin zugeschnitten“, so Zagermann. „Und Svenja hat den Ball dann für uns im Spiel gehalten. „Entscheidend war letztlich wohl, dass wir variabler waren, dass wir bei unseren Angriffen mehr Möglichkeiten hatten. Und deshalb war der Sieg sicher auch verdient.“

Sätze:23:25, 25:19, 21:25, 23:25.
TuS: A. Klaner, S. Klaner, Schasiepen, Bednarek, A. Zagermann, A. L. Timmer, Graf, Roszewicz, Ragutt, Körthe, Urbanczyk.

Heiner Wilms

 
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