Start Aktuelles Bericht 2. Damen (Aktualisiert für 2017/18)

Bericht 2. Damen (Aktualisiert für 2017/18)

Saisonbericht 2017/18

Das sicherlich aufregendste Jahr dieser Mannschaft liegt hinter uns. Eine Mannschaft, die vor mehr als zehn Jahren als 4. Damen gegründet wurde, um seinerzeit Spät- und Quereinsteigern eine sportliche Heimat zu geben, wobei das Miteinander und der Zusammenhalt wichtiger sein sollten als der bloße sportliche Erfolg, und die nun - nachdem sich die 1. Damen aufgelöst hat - als eine von zwei Mannschaften verbleibt und den Wiederaufstieg in die Bezirksliga geschafft hat.

Dabei war es nach dem Abstieg im Frühjahr 2016 kurzzeitig fraglich, ob und wie es weitergeht. Wenig später folgte die nächste Hiobsbotschaft als die ursprüngliche Staffeleinteilung geändert wurde und wir in Richtung Iserlohn, Linscheid und Hagen geschickt wurden. Schnell stellte sich heraus, dass unsere Hauptgegner dennoch aus der Schwelmer Nachbarstadt kommen sollten. Fast bis Schluss gab es ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen mit der talentierten Mannschaft der TG RE Schwelm, das seine Höhepunkte in den beiden packenden 3:2-Spielen vor jeweils fast 100 Zuschauern hatte. Allerdings entpuppte sich nicht nur Schwelm als schwerer Brocken, sondern auch Halden-Herbeck, SC Hennen, Linscheid-Heedfeld und der Schwelmer SC zeigten ihre besten Saisonleistungen ausgerechnet immer gegen uns und nahmen uns dabei kostbare Zähler ab. Bis zum letzten Spieltag mussten wir daher sogar noch um den Relegationsplatz zittern. Trotz des 0:1-Satzrückstandes gegen den TuS Halden-Herbeck blieben wir jedoch cool und qualifizierten uns für zwei tolle Relegationsspiele gegen den TuS Iserlohn und Germania Kaiserau (jeweils 3:1). Gerade das Heimspiel vor 150 Zuschauern in der Kreissporthalle werden wir so schnell nicht vergessen. Insofern war die Relegation sogar das größere Los als es der Direktaufstieg gewesen wäre.

Der nun bevorstehende zweite Versuch in der Bezirksliga soll natürlich besser verlaufen als vor zwei Jahren. Auch wenn die Mannschaft weitgehend identisch ist, sind wir nun wesentlich gereifter als seinerzeit, sodass ich optimistisch bin, dass wir auch Rückschläge verkraften werden. Den Saisonstart sollten wir angesichts personeller Engpässe dabei allerdings noch keine allzu große Bedeutung beimessen. 

Im Kader gibt es nur kleine Veränderungen. Merve hat uns nach einem Jahr wieder verlassen und Alina, unser wichtiger Joker im 3. Satz gegen Iserlohn, verbringt ein Jahr in Australien. Mit der 17-jährigen Anna Litfert ist eine talentierte und vor allem auch sehr fröhliche Spielerin von der SG Langenberg zu uns gewechselt. Ein „halb-echter“ Neuzugang aus der eigenen Jugend ist Alisa aus der Wischen, die langsam an die Mannschaft herangeführt werden soll, und nicht zuletzt freuen wir uns darüber, dass Laura Weidemann, die verletzungsbedingt im letzten Jahr kein Spiel bestreiten konnte, endlich wieder dabei ist.

Weiterhin gilt, dass wir unsere Ziele nur zusammen erreichen können. Wir haben in der letzten Saison oft genug gesehen, was möglich ist, weil sich Hannah, Melanie, Frauke, Mareike bedingunglos in den Dienst der Mannschaft stellen, weil Caro und Feli immer dann neue Impulse setzen, wenn wir in Bedrängnis sind, wenn Ronja auf dem Feld gute Stimmung verbreitet, Katharina und Stephie das Spiel lenken, und Vero, Ludmilla und Alina mutig und mit frechen Ideen ihre Angriffe abschließen. Dann können wir auch unaufholbare Rückstände ausgleichen, Spiele drehen und jeden Gegner vor Rätsel stellen. Man möchte sagen, wir sind dann zumindest für ganz kurze Zeit ein Stückweit un-besiegbar ;-).



Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 24. September 2017 um 18:07 Uhr  
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