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Volleyball: Landesliga

Hattinger sichern den Verbleib in der Liga

04.03.2013 | 16:54 Uhr
Hattinger sichern den Verbleib in der Liga
Durchschnaufen: Marc Dormann hat mit dem TuS den Klassenerhalt geschafft.Foto:Svenja Hanusch

TuS Stockum Ruhrvolleys - TuS Hattingen 1:3

Sie sind durch. Die Volleyballer des TuS Hattingen werden auch in der kommenden Saison in der Landesliga spielen.

Denn durch den 3:1-Sieg gegen die Ruhrvolleys des TuS Stockum wurde der Klassenerhalt gesichert. Der TuS ist am letzten Spieltag zwar nicht mehr im Einsatz, doch passieren kann nichts mehr. „Wir sind Fünfter, und wir bleiben Fünfter“, sagte TuS-Spieler Mario Göbel nach dem Erfolg gegen Stockum.

Den Hattingern stand bei ihrem letzten Einsatz auch wieder Sebastian Mack zur Verfügung, denn dessen Sperre wurde durch den Staffelleiter um ein Spiel reduziert.

Jeweils mit 25:21 gewann der TuS die beiden ersten Sätze. Im ersten Durchgang zogen die Hattinger nach einer starken Angabenserie von Marc Dormann weg „Da haben wir  schon gemerkt, dass wir dieses Spiel eigentlich nicht verlieren konnten“, so Göbel. „Wir waren die bessere Mannschaft. Und dass Stockum jeweils zu 21 Punkten gekommen ist, lag an unseren Fehlern.“

Fehler – und zwar noch ein paar mehr – machten die Hattinger auch im dritten Durchgang. „Da tun wir uns ja immer schwer“, sagte Göbel in Erinnerung an vergangene Spiele. „Da hat dann die Konzentration ein bisschen  nachgelassen.“ Die Hattinger lagen schnell deutlich hinten, und als sie dann merkten, dass sie diesen Satz nicht mehr  gewinnen konnten, ließen sie ihn dahingehen. „Wir haben dann auch gewechselt, um wichtigen Spielern wie Marc Dormann auch einmal eine Auszeit zu verschaffen. Wichtig war aber, dass wir uns gegen Ende des Satzes wieder zusammengerissen haben“, so Göbel weiter. „So sind wir im Spiel geblieben, und im vierten Satz hatten wir dann eigentlich keine Probleme mehr.“

Es ist also noch einmal gut gegangen. Der TuS bleibt ein Landesligist  und kann jetzt schon für die kommende Saison planen. Um Punkte gespielt wird aber erst wieder ab Dezember (Anm. meinerseits: kleiner Tippfehler, es muss "September" heißen), und bis dahin will dann auch Spielführer Mathias Komp wieder fit sein. Komp hatte sich im Hinspiel gegen die Ruhrvolleys das Sprunggelenk gebrochen und fehlte deshalb in der kompletten Rückserie. Komp war aber keineswegs der einzige Ausfall. „Da kam schon einiges zusammen“, sagt Mario Göbel. „Und wenn ich diese  Saison mit vergangenen Spielzeiten vergleiche, dann muss man schon sagen, dass wir inzwischen von unserem deutlich größeren Kader profitieren. Mit dem knappen Personal der vergangenen Jahre hätte es für uns vermutlich nicht gereicht.“

Sätze: 21:25, 21:25, 25:11, 19:25.
TuS Hattingen: Mack, Borchert, Dormann, Koch, Hulin, Matern, Schwarz, Stecken, Klinge, Göbel.

Heiner Wilms

 
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