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Saisonauftakt

Volleyball: Verbandsliga

Endlich wieder Verbandsliga-Luft schnuppern

25.09.2013 | 16:07 Uhr
Endlich wieder Verbandsliga-Luft schnuppern
So jubelten die Hattinger Damen in ihrer Aufstiegssaison in der Landesliga häufiger – dort wollen sie eine Liga höher wieder anknüpfen.Foto: Archiv, Sander

Nach einem Jahr Abstinenz sind die Volleyballerinnen des TuS Hattingen zurück in der Verbandsliga. Der Aufsteiger hat es dabei mit einer Reihe von neuen Teams als Gegner zu tun, als erster wartet am kommenden Wochenende der TV Werne.

Die Hattingerinnen gehen gut gerüstet in die neue Spielzeit. Es ist bei den beiden bekannten personellen Veränderungen geblieben: Weronika Kapica hat ihre Karriere beendet, Lisa Urbanczyk, die im vergangenen Jahr schon in der Landesliga zu Einsätzen kam, gehört jetzt fest zum Kader, der insgesamt zwölf Spielerinnen umfasst.

In der geringfügig veränderten Besetzung hat der TuS sich bei Turnieren auf die Saison vorbereitet – und das durchaus mit Erfolg. In den mit bis zu 15 Teams besetzten Wettbewerben sprang zwei Mal der dritte Platz heraus, einmal würden die TuS-Damen Fünfte. „Wir haben dabei auch gegen Oberligisten gespielt und dabei auch mal einen Satz gewonnen“, sagt Mannschaftsführerin Nadine Roszewicz. „Obwohl wir nicht immer ganz vollständig waren, hat alles schon ganz gut geklappt.“ Wo sie in der Liga stehen, vermag Roszewicz wegen der vielen unbekannten Gegner nicht richtig einzuschätzen. Ich denke aber, dass wir gut vorbereitet sind und keine Angst haben müssen“, sagt sie. „Und ich denke, dieses Gefühl habe nicht nur ich.“

Werne vor kurzem noch Zweitligist

Zu den gänzlich unbekannten Gegnern gehört der erste Kontrahent, der am Samstag auf das Team um Roszewicz wartet. Dafür ist es aber ein sehr interessanter, denn die Hattingerinnen treffen im ersten Meisterschaftsspiel auf den Gastgeber TV Werne. Das ist Neuland für den TuS: Zum einen sind sich beide Mannschaften in den vergangenen Jahren nicht im Ligabetrieb begegnet. Das ging auch schlecht, weil die Münsterländerinnen zumeist deutlich höher am Ball waren.

Zum anderen, und das ist der Grund dafür, dass einer der Gegner jetzt TuS Hattingen heißt, musste sich Werne im vergangenen Sommer quasi neu erfinden.

Nach dem freien Fall von  der 2. Bundesliga bis in die Oberliga war fast die komplette Mannschaft inklusive Trainer weg – zeitweilig wurde sogar der Trainingsbetrieb in Werne eingestellt.

Trainergespann übernahm

Das sieht seit einigen Monaten wieder anders aus. Mit Rolf Wilmsen und Bronek Bakiewicz übernahm ein Trainergespann die  Werner Damen, die jetzt in der Verbandsliga starten. Gleichzeitig trainieren die beiden  Coaches auch noch die Herren  des lokalen Nachbarn Werner SC, die ebenfalls in der Verbandsliga spielen.

Wenn man so will, stehen am Samstag also beide Teams vor einem Neuanfang: Der TuS, der viele Jahre lang in der Verbandsliga zu Hause war, darf deren Luft nach einer Saison in der Landesliga wieder schnuppern. Das ist zumindest ein kleiner Neubeginn.

Für Werne hingegen ist der Bruch um einiges größer. Beiden Teams gemeinsam dürfte sein, dass sie ihre Gegnerinnen noch nicht kennen.

Sebastian Schneider

 
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