Start 1. Herren TuS Hattingen - CVJM Siegen 3:1

TuS Hattingen – CVJM Siegen 3:1 (25:20, 25:13, 16:25, 25:22)

„Ruf doch mal an!“ - so die Botschaft des CVJM Siegen vor ein paar Jahren, als die damaligen Spieler ihre Handynummern auf ihren Trikots abgedruckt trugen. Warum und ob jemals jemand angerufen hat, wir wissen es nicht. Jedenfalls bleibt so etwas natürlich in Erinnerung. Weniger erinnerungswert besaß dagegen die gestrige Partie gegen die Siegerländer, die abseits der 3 Punkte für das Punktekonto nur wenig denkwürdiges bot.

„Bring mich ins Spiel!“ - so der Wunsch des Balles im 1. Satz. Der aber ebenso ignoriert wurde wie jener textilgewebte Kommunikationsappell, denn beide Mannschaft lieferten sich einen munteren Schlagabtausch, im Versuch den Ball in die Freizone außerhalb des Feldes zu versenken.

„Bring mich ins Spiel!“ - rief die Alliteration. Und bitte hier: Lichtblick Lukas Landmeyer. Denn sehr überlegt und ruhig bot Lukas auf der Außenposition eine ziemlich coole Leistung.

„Machs besser!“ - so dürfte bei beiden Mannschaften der Impuls vor dem 2. Satz gelautet haben. Und zumindest wir machten es auch deutlich besser und spielten teilweise ein ansehnliches Annahme, Zuspiel, Angriffs-Gedöhne. Siegen hatte dem in dieser Phase nicht allzu viel entgegenzusetzen. 25:13 – das klingt schon fett.

„Lauf!“ - sagte die Annahme zum Zuspieler im 3. Durchgang. Der CVJM hatte sich im Laufe des Spiels auf die Feldmaße (81 qm) eingeschossen und plötzlich fanden die Aufgaben des Gegners ihren Weg ins Ziel. Womit a) unsere Annahme nicht mehr rechnete, sodass b) ich im Zuspiel eben jene (81 qm) kennenlernte. Die Zuspielqualität war dementsprechend, die Angriffsqualität auch. Merke: Side-Seeing und Side-Out lässt sich nicht vereinbaren. Der Satz ging daher verdient an den Gast.

„Jetzt nicht nervös werden!“ Was allerdings gar nicht so einfach ist, wenn der Gegner plötzlich mitspielt, während in der eigenen Mannschaft jeder nur noch für sich selbst murmelt. Bezeichnenderweise ist Junior als Zuspieler über weite Strecken des Satzes der beste Angreifer. Erst ganz am Ende können wir den Durchgang für uns entscheiden. Matze legt den Ball (relativ unspektakulär und daher passend zum gesamten Spiel) drei, vier Mal in Serie ins gegnerische Feld.

Es spielten: Mathias Komp, Lukas Landmeyer, Christian Klinge, Dennis Borchert (Außen), Mario Göbel, Sebastian Mack (Mitte), Michael Koch, Axel Hulin (Diagonal), Marc Dormann, Stefan Matern (Zuspiel), Martin Schwarz

Ansonsten: „Schnell vergessen!“

Nicht vergessen werden darf der Dank an Mel, Martin Danisch und Florian für das Schiedsrichten.

 

 

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 17. November 2013 um 18:36 Uhr  
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