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WAZ-Bericht

VOLLEYBALL: VERBANDSLIGA

TuS-Frauen auf der Achterbahn

02.12.2013 | 14:25 Uhr
TuS-Frauen auf der Achterbahn
Die TuS-Spielerinnen um Nadine Roszewicz (2. v. r.) ärgerten sich über die Niederlage gegen Essen Foto: Kreikenbohm

TuS Hattingen - TuSEM Essen 2:3

Diese Niederlage hat sie schon geärgert. Mit 2:3 unterlagen die Verbandsliga-Volleyballerinnen des TuS Hattingen dem TuSEM Essen.

Manchmal ist es im Sport auch so, dass erst der Gegner für die richtige Motivation sorgt. So zumindest in diesem Fall, denn der TuSEM, bei dem auch die ehemaligen TuS-Spielerinnen Emel Akdeniz und Ayca Kiziltetik zum Einsatz kamen, hatte sich vor dem Spiel schon recht weit aus dem Fenster gelehnt. Ein glatter 3:0-Sieg gegen den TuS Hattingen werde angestrebt, hieß es im Vorfeld der Partie.

„Das haben wir natürlich nicht so gerne gehört“, sagte denn auch TuS-Spielführerin Nadine Roszewicz. „Diese Aussage hat uns natürlich noch einmal einmal zusätzlich angespornt.“

Und so gingen die Hattingerinnen also mit ein bisschen Wut im Bauch in die Partie. Sie spielten engagiert, konzentriert und setzten den TuSEM unter Druck. Das hatten sich die Essenerinnen natürlich anders vorgestellt. Ihnen wurde schnell klar, dass aus einem Sieg im Vorbeigehen nichts werden würde.

Wie gesagt: Die Hattingerinnen spielten stark in Satz Nummer eins und entschieden diesen Durchgang auch mit 25:22 für sich.

Doch so ging es nicht weiter. Die Partie wurde zu einer Achterbahnfahrt. Im zweiten Satz schlug der TuSEM zurück, gewann mit 25:20, ließ sich dann im dritten Durchgang aber wieder von den Hattingerinnen niederringen. Es ging in die Verlängerung - 26:24 hieß es am Ende für den TuS, der kurz darauf das Spiel hätte entscheiden können. Denn im vierten Satz lag das Team um Nadine Roszewicz schon mit acht Punkten vorne, doch dann war es plötzlich wie abgerissen. Der TuSEM verkürzte, glich dann aus und setzte sich in der Satzverlängerung mit 29:27 durch.

Den Hattingerinnen wurde der Sieg also aus den Händen gerissen. Natürlich war das ein Rückschlag, doch sie fingen sich schnell und hatten auch noch die Möglichkeit, die Partie über den Tiebreak zu entscheiden. Doch letztlich reichte es nicht. Der TuSEM gewann den letzten Durchgang mit 15:12.

„Schade, wir hätten wirklich gerne gewonnen“, sagte Nadine Roszewicz. Und weiter: „Na ja, immerhin haben wir fünf Sätze gespielt und damit zumindest einen Punkt geholt.“

Sätze:25:22, 20:25, 26:24, 27:29, 12:15.
TuS: A. Zagermann, A. Klaner, S. Klaner, Bednarek, Körthe, Urbanczyk, L. Timmer, A. L. Timmer, Ragutt, Roszewicz.

Heiner Wilms

 
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