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Volleyball

Hattingen gerät unter Druck

20.01.2014 | 15:31 Uhr
Hattingen gerät unter Druck
Etwas ratlos: Annika Klaner, Alexandra Bednarek und Anna-Laura Timmer (von links) beim Spiel gegen Werne.Foto:Volker SpeckenwirthFoto:

TuS Hattingen  - TV Werne 0:3

Das hatten sie sich schon ein bisschen anders vorgestellt. Mit großer Zuversicht waren die Verbandsliga-Volleyballerinnen des TuS Hattingen das Spiel gegen den TV Werne angegangen. Doch nach der Partie war diese Zuversicht gewichen. Die Hattingerinnen verloren glatt mit 0:3 und müssen nun aufpassen, dass sie nicht ganz tief in den Tabellenkeller rutschen.

Die Hattinger Frauen bekommen in dieser Saison keine richtige Konstanz in ihre Leistungen. Das ist aber auch ganz sicher der Tatsache geschuldet, dass sie vom Verletzungspech geradezu verfolgt werden.  Und im Spiel gegen Werne gab es erneut zwei Rückschläge. Und die betreffen eine nicht ganz unwichtige Position - nämlich die der Zuspielerin.

Für das Zuspiel ist beim TuS schon seit Jahren Anna Zagermann zuständig. Doch die wird von Schmerzen im Knie geplagt. Sie versuchte es zwar im Spiel gegen Werne, doch dann wurden die Schmerzen so groß, dass sie im zweiten Satz  ihren Platz räumen musste. „Anna konnte kaum noch laufen“, sagt TuS-Spielführerin Nadine Roszewicz. „Jetzt hoffen wir nur, dass sie nicht länger ausfällt. Aber das sah wirklich nicht gut aus.“

Schwache Leistung

Eine Alternative als Zuspielerin ist sicher Lisa Urbanczyk. Doch auch sie ist nicht richtig fit. „Sie hat Probleme mit der Achillessehne“, sagt Nadine Roszewicz. „Aber sie hat dann durchgehalten. Aber natürlich wurde durch diese Verletzungen die ganze Mannschaft schon etwas verunsichert.“

Als Ausrede für die klare Niederlage wollte Nadine Roszewicz das aber nicht durchgehen lassen. „Wir waren nicht gut“, sagt sie. „Auch die erfahrenen Spielerinnen haben nicht ihre Leistung gebracht. Und dann verliert man halt.“

Gut möglich, dass die aktuellen Probleme die Hattingerinnen noch einige Zeit begleiten werden. Denn  eine dritte gelernte Zuspielerin  gibt es in der Mannschaft nicht. Sollten also Anna Zagermann und Lisa Urbanczyk noch länger ausfallen, dann muss wohl kräftig improvisiert werden.

Ganz schwierige Situation

„Wir wissen wirklich noch nicht, was wir dann machen werden“, sagt Nadine Roszewicz. „Aber darüber werden wir uns im Training jetzt unterhalten müssen. Wir müssen aufpassen, dass wir nicht in eine ganz schwierige Situation geraten.“ Denn natürlich will der TuS nach dem Wiederaufstieg nicht sofort wieder absteigen.

Sätze:18:25, 17:25, 19:25.
TuS: A. Klaner, A.L. Timmer, L. Timmer, A. Zagermann, Urbanczyk, Booz, Ragutt, Bednarek, Roszewicz.

Heiner Wilms

 
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