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Volleyball-Verbandsliga

Hattinger Frauen verschaffen sich Luft

27.01.2014 | 17:02 Uhr
Hattinger Frauen verschaffen sich Luft
Alexandra Bednarek (3. von rechts) verwandelte im Spiel gegen den VV Humann den letzten Ball.Foto: Volker Speckenwirth

VV Humann Essen - TuS Hattingen 2:3

Kollektives Durchschnaufen beim TuS Hattingen. Die Verbandsliga-Volleyballerinnen haben einen ganz wichtigen Sieg eingefahren. Allerdings auch einen sehr knappen, denn die Auswärtspartie gegen den VV Humann wurde mit 3:2 gewonnen. Und addiert man alle gespielten Punkte, dann lag Humann sogar mit 101:100 vorne.

Als Alexandra Bednarek schließlich den letzten Ball versenkt hatte, versammelten sich die Hattinger Frauen zur Jubeltraube. Riesige Erleichterung, denn die Partie hatte  Nerven gekostet. Kein Wunder, denn das Spiel war enorm wichtig. Im Falle eine Niederlage hätten die TuS-Frauen  den Blick verstärkt nach unten richten müssen.

So hat sich die Situation aber wieder entspannt. Der Vorsprung auf einen direkten Abstiegsplatz beträgt   schon vier Punkte, der auf einen Relegationsplatz drei Zähler. Zudem hat der TuS hat als Tabellensiebter  mit den unmittelbar davor platzierten Mannschaften gleichgezogen.

Ein Spiegelbild des Hinspiels

TuS-Spielführerin Nadine Roszewicz hatte im Vorfeld der Partie mit ihrer Einschätzung genau richtig gelegen. „Uns fehlt es an der Konstanz, Humann aber auch“, hatte sie gesagt. So war es auch schon im Hinspiel, als sich beide Mannschaften ebenfalls über fünf Sätze quälten. „Das war jetzt im Prinzip ein Spiegelbild des Hinspiels“, sagte Nadine Roszewicz. „Nur hatten wir jetzt das bessere Ende für uns. Aber es war ein ständiges Auf und Ab.“

Im ersten Satz bekamen die Hattingerinnen zunächst kein Bein an den Boden. Mit 7:17 lagen sie schon zurück. „Da haben wir gedacht: Heute geht gar nichts“, schilderte Nadine Roszewicz die missliche Lage. Doch die Hattingerinnen steigerten sich wieder, wenngleich sie den ersten Satz abgaben, doch die Leistungskurve zeigte da schon wieder nach oben. Durchgang zwei wurde dann recht sicher mit 25:20 gewonnen, Satz Nummer drei dagegen auch deutlich mit 18:25 verloren. Es wurde also kritisch. „Da standen wir mit dem Rücken zur Wand“, sagte Nadine Roszewicz. „Doch dann haben wir uns wieder zusammengerissen und unsere Fehler abgestellt. Zum Glück hat es dann geklappt.“

Anna Zagermann wieder fit

Die befürchteten Probleme auf der Position der Zuspielerin gab es im Spiel gegen Humann übrigens nicht. Anna Zagermann, die zuletzt nach zwei Sätzen wegen zu großer Schmerzen im Knie passen musste, hielt durch. „Wir haben aber auch versucht, Anna zu unterstützen“, so Nadine Roszewicz. „Gerade in der Abwehr, denn sie hatte schon Probleme, runter zu kommen.“

Für die stärksten Aktionen im Angriff sorgte diesmal Alexandra Bednarek. Und nicht nur deshalb, weil sie den erlösenden letzten Punkte machte.

Sätze:25:17, 20:25, 25:18, 19:25, 12:15.
TuS: A. Zagermann, Urbanczyk, A. Klaner, Bednarek, A. L. Timmer, L. Timmer, Booz, Ragutt, Roszewicz.

Heiner Wilms

 
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