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WAZ-Bericht

VOLLEYBALL: LANDESLIGA

Hattingern entgleitet sicher geglaubter Sieg

04.11.2014 | 13:49 Uhr
Hattingern entgleitet sicher geglaubter Sieg
Mario Göbel, Marc Dornmann und der TuS jubelten schon, mussten sich am Ende aber geschlagen geben. Foto: ARCHIV, Labus

TuS Hattingen - TC Gelsenkirchen 2:3

Sätze: 15:25, 25:13, 25:20, 26:28, 13:15.
TuS: Komp, Landmeyer, Hulin, Koch, Dormann, Matern, Mack, Sotzeck, Göbel.

Die Volleyballer des TuS Hattingen müssen eine ganz bittere Niederlage verkraften. Gegen den TC Gelsenkirchen wähnten sich die Hattinger schon als sichere Sieger, ehe die Begegnung doch noch eine unerwartete Wendung nahm. Am Ende holte der TuS beim 2:3 wenigstens noch einen Punkt.

Drei hätten es eigentlich sein müssen. „Wir haben uns das selbst zuzuschreiben“, sagte TuS-Spieler Mario Göbel. Denn sein Team führte bereits mit 2:1 nach Sätzen und vergab einen Matchball. „wir hatten damit gerechnet zu gewinnen“, sagt Göbel zum vierten Satz. „Wir hatten sieben Punkte Vorsprung, und der Satz war eigentlich gelaufen.“ Aber der TuS war im Angriff nicht konsequent genug, um die Entscheidung herbeizuführen.

Trotzdem gab es einen Matchball für die Hattinger, den Gelsenkirchen allerdings ganz kurios „abwehrte“. „ein Ball von Gelsenkirchen landete im Aus, und wir jubelten schon“, sagt Mario Göbel. Der Jubel verebbte, denn der Schiedsrichter hatte eine Ballberührung eines Hattingers gesehen. So ging der vierte Durchgang am Ende mit 28:26 an die Gäste.

Psychologisch waren die Gäste natürlich vor dem entscheidenden fünften Durchgang im Vorteil. Der TuS gestaltete den Satz allerdings ausgeglichen – bis wieder eine kuriose Situation die Partie beendete. Es war symptomatisch, dass ein Hattinger beim Gelsenkirchener Matchball ins Netz griff und so die Niederlage, die keine hätte werden dürfen, besiegelte.

Ein verschenkter Sieg

„Einfach ärgerlich“, sagte Mario Göbel. „Eigentlich hätten wir mit 3:1 gewinnen müssen.“ Das hätte dann drei statt nur einen Punkt gegeben. Mario Göbel attestierte Gelsenkirchen zwar eine starke Feldabwehr und einen sehr guten Block – bei schwacher Verwertung der eigenen Chancen war der Fehler aber bei den Hattingern selbst zu suchen. „Unser Angriff war manchmal super, aber manchmal eben nicht zwingend genug.“

Insgesamt der vierte Punkt wandert so auf das Hattinger Konto. Der TuS belegt nach drei Begegnungen Tabellenplatz fünf, punktgleich vor dem Werdener Turnerbund. Gelsenkirchen hat als Siebter die ersten beiden Zähler eingefahren, während das Schlusslicht, die SG Volleys Marl, noch ohne eine Zähler da stehen.

In Marl sind die Hattinger am übernächsten Spieltag am 22. November zu Gast. Spätestens dort wollen sie wieder punkten. Denn zuvor gegen den Zweiten TuB Bocholt III wird es ganz schwierig.

Sebastian Schneider

 
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