Start 1. Herren SG Volleys Marl - TuS Hattingen 1:3
SG Volleys Marl - TuS Hattingen 1:3 (25:21,21:25,12:25,16:25)
 
Nach langer Zeit mal wieder Zeit fĂŒr einen Herren-Spielbericht. Zudem einer der leicht fĂ€llt, weil es nach mitunter Ă€rgerlichen Spielen mit enttĂ€uschenden Ergebnissen und verpassten Gelegenheiten dieser Spieltag eigentlich so war wie es sein sollte: Ein bißchen Spaß am Volleyball haben, eine Leistung abrufen, die besser ist als die des Gegners, hinterher ein paar Bier trinken, und sich dabei weder ĂŒber sich selbst, den Gegner, oder den Schiedsrichter zu Ă€rgern.
 
Dennoch hatte auch das gestrige Spiel 1,5 SĂ€tze lang Frustpotenzial. Der 1. Satz war lange Zeit ausgeglichen, bis zum 18:18 konnte sich keine Mannschaft absetzen, dann holte Marl aber in der Abwehr einige BĂ€lle, die bei uns dagegen ins Feld fielen. Zumindest mir ging es so, dass ich von den Schlagtechniken des ein anderen Beachvolleyballers auf des Gegners Seite ĂŒberrascht wurde. Zudem schien der gute Marler Libero das ganze Spiel ĂŒber alle unsere AufschlĂ€ge magnetisch anzuziehen, sodass der Gegner meist gut in den Spielaufbau kam. Kurz und gut der Satz ging verdient an Marl.
 
Davon verunsichtert gestaltete sich auch der 2. Satz lange Zeit schwierig. Mit 9:12 lagen wir zwischenzeitlich hinten und die Aufholjagd dauerte ĂŒber mehrere Rotationen. Mit Axel fĂŒr Philipp und Christian fĂŒr Lukas wurden neue Akzente gesetzt, aber letztlich war es v.a. Mathias, der in dieser wichtigsten Phase des Spiels alle schwierigen BĂ€lle bekam und die entscheidenden Punkte machte.
 
Nach dem Satzausgleich stellte sich allmĂ€hlich die Lockerheit ein, die uns dann auch half unsere technische Überlegenheit auszuspielen. Die SĂ€tze 3 und 4 waren letztlich ungefĂ€hrdet. Vor allem Christian drĂŒckte nun dem Spiel seinen Stempel auf, machte im Angriff einiges weg und ĂŒberzeugte durch krĂ€ftige SprungaufschlĂ€ge.
 
Am Ende darf man sich ĂŒber drei Punkte freuen, die uns in der Tabelle etwas Luft nach unten verschaffen. Ein Lob an Matze, der nicht nur heute in der entscheidenden Phase auch in schwierigen Situationen sich gegen den gegnerischen Doppelblock behauptet hat, sondern auch in den letzten Wochen im Training die Grundlagen fĂŒr diesen und weitere Erfolge gelegt hat.
 
Es spielten: Lukas Landmeyer, Mathias Komp, Christian Klinge (Außen), Philipp Sotzek, Mario Göbel, Axel Hulin (Mitte), Marc Dormann (Diagonal), Stean Matern (Zuspiel), Michael Koch
Zuletzt aktualisiert am Montag, den 24. November 2014 um 17:10 Uhr  
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