Start 1. Damen TB Höntrop III - TuS Hattingen III 3:1

TB Höntrop III - TuS Hattingen III 3:1

TB Höntrop III – TuS Hattingen III 3:1 (23:25, 25:21, 25:23, 25:12)

Da ich schon beim letzten Spiel leichtfertig die Metapher des „letzten Aufgebots“ verbraucht habe, fehlt mir nun die abgenutzte Floskel. Daher positiv formuliert: immerhin sechs Spielerinnen standen am letzten Saisonspieltag zur Verfügung, der etwas unglücklich auf das Wochenende fiel, an dem sich Semester- und Schulferien die Hände reichten. Also sechs, dazu Improvisation und Einsatzfreude. So konnten wir dann doch 3,5 Sätze lang der in Vollbesetzung angetretenen Höntroper Mannschaften Gegenwehr leisten. 3,5 Sätze hätte das Spiel dabei auch anders ausgehen können.

Das Personalkarussel ließ Frauke erstmals als Mittelangreiferin auflaufen, die freigewordene Diagonalposition übernahm mit Mareike unsere Libera. Auch ohne, dass wir das im Training zuvor geübt hatten, klappt dies hervorragend. Beide fanden sich schnell in ihre Positionen und es gab nie Abstimmungsschwierigkeiten. Problematisch war dann eher, dass wir unseren Annahmeriegel entsprechend umbauen mussten. Abgesehen von der Anfangsphase im 1. Satz (3:11-Rückstand) und dem viel zu schnellen Ende im 4. Satz, klappt dies jedoch weitgehend ganz gut. Mareike, Frauke und Vero machten das angesichts der scharfen Aufgaben des TBH richtig gut. Auch in der Abwehr flogen die Fetzen, und mit viel Leidenschaft kratzen wir die Bälle aus dem Feld, was nicht ganz einfach war, da uns ohne Hannah, Ludmilla, Melanie, Lisa oder Caro auch unsere besten Blocker fehlten.

Ohne Block, daher mit viel Mut im Aufschlag, gewannen wir dann auch den 1. Durchgang (25:23). Besonders Franziska servierte hier konstant gute Aufgabe und setzte so den Gegner ordentlich unter Druck. Dass dies nicht dauerhaft gut gehen kann, ist klar. Im 2. Durchgang erhöhte sich die Fehlerquote im Aufschlag, Punkte die uns am Ende fehlten (21:25). Der Knackpunkt dann im 3. Satz. Es steht 23:23. Ein Angriff von Frauke, vermutlich ein Tusch, aber in der Tat sehr schwer zu sehen für das Schiedsgericht – 23:24. Nächste Aktion: Sehr platzierter Angriff von Frauke auf die lange I – aber auch eine ebenso gute Abwehr der Gegner. Im Gegenzug ist unser Block machtlos 23:25. Der 4. Satz beginnt zwar gut, mit einer 9:5-Führung, doch dann lässt die Konzentration nach. Im Angriff landen unsere Bälle im Aus oder gar im Netz, ehe auch unsere Annahme wackelt. Am Ende endet der letzte Satz das Saison dann doch etwas sang- und klanglos.

Alles in allem sah das deutlich besser aus als im Vorfeld zu befürchten war. Ein großes Lob an Frauke und Mareike für die reibungslose, einsatzfreudige und intelligente Rollenübernahme.

Es spielten: Julia Kluse (Zuspiel), Mareike Zwilling (Diagonal), Franziska Apel, Frauke Kamps (Mitte), Veronique van Engeland, Katharina Scheffler (Außen)

P.S.: Saisonziel erreicht – da bin ich wohl selbst schuld, wenn ich dieses so unscharf (oberes Drittel) definiert habe. Für die nächste Saison werde ich mich deutlicher ausdrücken ;-).

 

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 30. März 2015 um 00:00 Uhr  
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