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Volleyball-Verbandsliga

Herten entführt Punkte aus Hattingen

14.12.2015 | 17:19 Uhr
Herten entführt Punkte aus Hattingen
Skeptischer Blick: Die Hattinger Spielerinnen Tatjana Riss (rechts) und Weronika Wojtas zwischen den Ballwechseln.?Foto:Walter Fischer

TuS Hattingen - TuS Herten 1:3

Gut gespielt haben sie, keine Frage. Doch den verdienten Lohn haben sie dafür nicht bekommen. Kurz: Die Verbandsliga-Volleyballerinnen des TuS Hattingen verloren in der Kreissporthalle gegen den TuS Herten mit 1:3.

Auch wenn sie sich dafür nichts kaufen können, ein respektables Ergebnis ist das allemal. Denn beim TuS Herten handelt es sich nicht um irgendeine Mannschaft aus der Liga, beim TuS Herten handelt es sich um das eindeutig beste Team in der Verbandsliga. Die Hertenerinnen haben bisher jedes Spiel gewonnen, die meisten davon sehr klar, nur einmal gab es ein 3:2 gegen den Tabellenzweiten TV Hörde, der gegen die Übermacht des Spitzenreiters aber letztlich auch nichts ausrichten konnte.

Kein richtiges Heimspiel

Und so war beim TuS die Zielvorgabe auch relativ bescheiden. Schlagen können werde man den Liga-Primus wohl nicht, da waren Trainer und Spielerinnen einer Meinung. „Wir wollten aber in den fünften Satz, wir wollten ein 2:3 und damit einen Punkt erreichen“, sagte TuS-Spielerin Anna-Laura Timmer.

Der TuS Hattingen trug diese Partie zwar in der Kreissporthalle aus, doch ein richtiges Heimspiel war es nicht. Denn die Hertenerinnen haben einen treuen Anhang, der die Mannschaft auch zu Auswärtsspielen begleitet. „Da sind viele Fans mitgekommen, und die haben in der Halle auch richtig Stimmung gemacht. Wir sind dadurch schon ein bisschen verunsichert worden“, schilderte Anna-Laura Timmer die ungewöhnliche Stimmung in der Halle.

Im ersten Satz stellten die Gäste zwar das druckvollere Team, doch die Hattingerinnen hielten recht gut mit. Viel besser auf jeden Fall als im zweiten Satz, der aber auch nur mit 19:25 verloren ging. Doch da passte nicht mehr viel zusammen.

Wenn das Spiel nicht ein ganz schnelles Ende nehmen sollte, musste also etwas geändert werden. Beim TuS Hattingen wurde dann auch etwas umgestellt. Für Tatjana Riss griff nun Anna Nowitzki über die Mitte an, und über die Diagonale kam Anna-Laura-Timmer für Lisa Zagermann.

Diese Umstellungen taten dem Spiel der Hattingerinnen auch gut. Hinzu kam, dass bei den Hertenerinnen nach den beiden gewonnenen ersten Sätzen im dritten Durchgang nun die Konzentration etwas nachließ. So gewann der TuS den dritten Satz dann auch recht klar und hatte damit den vierten erreicht. Der anvisierte eine Punkt war also etwas näher gekommen.

Im vierten Satz spielte Herten dann aber zügig eine deutliche Führung heraus. Doch die Gastgeberinnen gaben sich noch nicht geschlagen. Auch wegen der guten Angaben von Weronika Wojtas kamen sie noch einmal heran. „Doch dann ist Weronika ganz unglücklich auf ihren Ellenbogen gefallen“, schilderte Anna-Laura Timmer die Situation, die das Spiel vielleicht entschied. „Sie konnte zwar später weiterspielen, doch für uns war das schon ein kleiner Schock, wir waren danach ein bisschen durchein­ander“, so Timmer. „Schade, vielleicht hat uns das die entscheidenden Punkte gekostet.“

Heiner Wilms

 
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