Start 1. Damen TuS Hattingen - VfL Kemminghausen 2:3

TuS Hattingen - VfL Kemminghausen 2:3

TuS Hattingen – VfL Kemminghausen 2:3 (25:21, 25:21, 19:25, 24:26, 14:16)

In einem Spiel auf niedrigem Niveau unterlagen wir dem Gast aus dem Dortmunder Umland mit 2:3. Dabei vergaben wir wie in der Vorwoche unsere 1. Herrenmannschaft beim Stande von 2:1 und 24:21 gleich mehrere Matchbälle. Was so erfahrenen Routiniers passieren kann, muss auch unseren wesentlich jüngeren Damen verzeihbar sein. Dennoch ärgerlich und mehr als schlecht für die Stimmung in einer bis dahin tadellosen Saison.

Die ersten beiden Sätze gewannen wir dabei ohne zu glänzen, weil wir in einer von vielen Eigenfehlern gekennzeichneten Partie zur rechten Zeit zumindest das Nötigste machten. Nicht spektakulär, aber wenigstens effizient.

Im 3. Durchgang wurden wird davon überrascht, dass der Gast plötzlich merklich stärker wurde, ohne dass wir dagegen die entsprechenden Mittel fanden. Die Angriffsaktionen, mit denen wir zwei Sätze lang relativ einfach zum Erfolg kamen, reichten nicht mehr aus. Weil der Gegner stärker wurde, wir dagegen immer harmloser und zögerlicher agierten, war der Satzverlust nur konsequent.

Dennoch gelang es uns, im 4.Satz nochmal die Oberhand zu übernehmen. Vor allem viele starke Angriffe von Felicitas über die Diagonalposition bescherten uns einen kleinen Vorsprung und bei 24:21 eben jene Matchbälle bescherten, die wir dann nicht nutzen konnten. 0:5-Punkte in Folge kommen eher selten vor, jetzt zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt stolpern wir in ein entscheidendes Tief.

Rein emotional hatten wir damit vor dem 5. Satz die schlechteren Ausgangsbedingungen. Und so war es auch die logische Konsequenz, dass wir schnell 1:5 zurücklagen. Dank unseres gewohnten Kampfgeistes konnten wir uns zwar wieder ins Spiel zurückkämpfen, letztlich agierten wir aber zu verkrampft, was zu unnötigen Fehlern führte. Bezeichnend, dass mit 14:16 erneut nur zwei Punkte zwischen Sieg und Niederlage lagen.

Letzten Endes muss ich einen großen Anteil der Niederlage auf meine Kappe nehmen. Viel zu viele und falsche Wechsel führten dazu, dass wir nie in den nötigen Spielfluss kamen. Was in der Vorwoche gegen Brechten noch wunderbar geklappt hatte, ging diesmal völlig in die Binsen.

Dennoch hoffe, ich dass auch dieses Spiel am Ende Teil eines Lernprozesses wird.

Es spielten: Stephanie Morlock (Zuspiel), Hannah Kamps, Melanie Leitloff, Anna Litfert (Mitte), Veronique van Engeland, Ronja Weidemann, Frauke Kamps, Alisa aus der Wischen, Laura Weidemann (Außen), Felicitas Fischer, Caroline Jaschke (Diagonal), Mareike Zwilling (Libera)

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 29. Januar 2018 um 15:07 Uhr  
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