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Volleyball-Verbandsliga

TuS-Frauen haben Hörde im Griff

15.01.2012 | 13:34 Uhr
TuS-Frauen haben Hörde im Griff
Gute aufgeschlagen: Nicole Benninghaus.

Hattingen. TuS Hattingen - TV Hörde3:1

Sätze: 25:18, 25:17, 24:26, 25:23.
TuS: Morlock, Zagermann, S. Klaner, Rudolph, Timmerhoff, Althaus, Kapica, Ragutt, Roscewicz.

Den TV Hörde können sie offensichtlich: Mit 3:1 (25:18, 25:17, 24:26, 25:23) gewannen die Verbandsliga-Volleyballerinnen des TuS Hattingen gegen das Team aus Wattenscheid.

Schon in der Vergangenheit waren die Hattingerinnen mit dem TV Hörde gut zurechtgekommen. „Da haben wir meist mit 3:0 gewonnen“, sagte TuS-Team-Sprecher Detlev Zagermann. Und auch diesmal sah es so aus, als sollte es ein ganz glatter Sieg werden. Die ersten beiden Sätze wurden klar und souverän gewonnen. „Das Problem beim Volleyball ist nur, dass man erst nach drei gewonnenen Sätzen im Ziel ist“, sagte Detlev Zagermann zu diesem Zeitpunkt, und bald darauf wurde auch klar, dass er mit dieser Aussage richtig liegen würde. Der TuS lag im dritten Satz zwar lange vorne, doch zum 23:23 zogen die Gäste gleich und machten dann auch die zwei Punkte, die noch zum Satzgewinn fehlten.

Im vierten Durchgang bekam der TuS dann aber wieder die Kurve. Bis Mitte des Satzes präsentierten sich die Wattenscheiderinnen zwar noch auf Augenhöhe, doch letztlich mussten sie sich dann doch mit 23:25 beugen.

Die TuS-Spielerinnen schlugen in der ganzen Partie gut auf und ließen Hörde so nicht richtig ins Spiel kommen. Das war sicherlich ein Grund für den klaren Erfolg, der ohne Annika Klaner eingefahren wurde. Die studiert inzwischen bekanntlich in Den Haag und kann nicht mehr mit dem TuS trainieren. Das gilt auch für Vanessa Rudolph, die sich bei einem Verein in Wiesbaden fit hält und nur noch zu den Spielen kommt. Also müssen jetzt junge Spielerinnen an die Mannschaft herangeführt werden. So bekam jetzt schon Nicole Benninghaus eine Chance auf der Position der Mittelangreiferin, und sie machte ihre Sache auch gut. Wie auch Anna Timmerhoff. „Es war schön, dass auch unsere jungen Spielerinnen zu ihren Einsatzzeiten kamen“, so Detlev Zagermann. „Sie haben sich wirklich gut verkauft und gut in die Mannschaft eingefügt. Darauf lässt sich aufbauen.“

Heiner Wilms

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