Start

Saisonbericht 11/12

Dass es überhaupt einen Jahresbericht gibt, ist schon eine erwähnenswerte Leistung, denn das heißt auch, dass wir es wieder getan haben. Wiedermal haben wir uns vor der Saison schweigend angeschaut , als die Frage im Raum stand, ob wir zur nächsten Saison melden sollen, und wenn wie, und unter welchen Bedingungen und überhaupt dann nur anders, und naja, dann haben wir es hinterher doch wieder getan. Zwar fordern Körper, Berufe und Familien mittlerweile ihren Tribut, aber irgendwie ist zwischen Häusle bauen, Kinder großziehen, irgendwelche Projekte durchführen, Geld verschieben, Energien erneuern und Schmerztabletten schlucken immer auch noch Zeit für ne Runde Volleyball. Und während unsere 1. Damen ihren Generationswechsel vollzieht und Twenty-Somethings durch Teenager ersetzt, verläuft der Generationswechsel bei uns anders: Der alte Kern bleibt, die jungen Hoffnungsträger wurden ausgetauscht: an Stelle von Nikolai (erst Santa María de Guía de Gran Canaria, jetzt Witten-Stockum) und Sergej (Rücken) sind nun Dennis, Christian und Sebastian mit an Bord.
 
Wie gehabt geht uns das Menschliche dabei häufig so nahe, dass das Sportliche mitleidet. Schließlich ist der Großteil von uns ist so sensibel, dass Annahme, Zuspiel und Angriff alleine schon wanken, wenn wir auf dem Feld nicht den freien Blick auf die Bierkiste haben. Wie soll es dann funktioneren, wenn dann plötzlich ein Ostdeutscher Libero spielt. Das ist doch schon ein Widerspruch in sich. Und überhaupt: Mit Blick aufs Mannschaftsphoto sieht man ja, dass menschlich bei allen was brach liegt, kein Wunder, dass man darüber stolpert. Dennoch sind wir eher unnötig aus der Landesliga abgestiegen. Irgendwie waren sie nämlich alle schlagbar, die Gelsenkirchener, die Grummer, Herner und Datteln und Lünen und überhaupt. Doch ausgerechnet gegen den Lüner SV patzen wir zweimal, zudem lassen wir wichtige Punkte im Heimspiel gegen Hörde liegen.
 
Der Matze hat Schuld“, sagen die einen; „Stimmt“, meinen die anderen, und alle haben recht, denn ohne ihn würde es diesen Haufen garantiert nicht mehr geben. Zum Glück kommt es nicht soweit, dass ihm irgendjemand dafür dankbar ist, oder ihn akzeptiert oder so.
 
Nun gaukeln wir eben wieder in der Bezirksliga und dank eines richtig guten Spiel gegen den Mitabsteiger aus Lünen sind wir zumindest wieder Tabellenführer inklusive Herbstmeisterschaft. Ansonsten haben wir uns nicht unbedingt mit Ruhm bekleckert: Unnötige Satzverluste in fast jedem Spiel, ein Zittersieg in Schwerte und ausgerechnet der PSV Bochum zeigt uns, wie man seinen Gegner, in diesem Fall natürlich uns, niederkämpft. Ne, ne, ne, ne.
 
Für die Rückrunde gilt es also noch nachzulegen. Denn mit Eintracht Vogelsang, dem PSV Bochum und dem Lüner SV und die nicht zu unterschätzenden Hörde-Kids gibt es genug Mannschaften, die einen ordentlichen Volleyball spielen können. Wenn sich die Ausfälle in Grenzen halten und wir dann öfters mal komplett mit neun Spielern antreten können, sollte hoffentlich am Ende der Aufstieg stehen. Dann sollte die Frage, wer, wie zur neuen Saison weitermacht, nicht allzu lange im Raum stehen. Denn so gerne wir auch gerne gegen unsere Rivalen vom PSV oder Lüner SV antreten, so richtig schön ist doch nur gegen Grumme, Witten oder Herne.
Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 17. Januar 2012 um 07:51 Uhr  
Seite bookmarkenHomepage bookmarkenAls Startseite festlegenDiese Seite teilenVersendenKontaktieren Sie uns
Zum Seitenanfang