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WAZ-Bericht

Volleyball: Verbandsliga

„Die waren auch völlig fertig“

13.02.2012 | 17:25 Uhr

Hattingen. TuS Hattingen - VV Holzwickede3:2

Die Verbandsliga-Volleyballerinnen des TuS Hattingen haben dem VV Holzwickede ein großes Spiel geliefert. Leider haben sie es aber nicht gewonnen. Der große Favorit aus Holzwickede setzte sich in den Sätzen mit 3:2 durch.

„Wir hätten gar nicht gedacht, dass es so lange geht“, sagte TuS-Spielerin Nadine Roszewicz nach der Partie. „Wir waren ganz dicht dran. Schade, dass es nicht ganz gereicht hat.“Locker angehen wollten sie diese Partie – und dann einmal schauen, was dabei herauskommt. Fast wäre also ein Sieg dabei herausgekommen.

Die Hattingerinnen begannen extrem stark und zogen im ersten Satz zwischenzeitlich bis auf fünf Punkte davon. „Wir haben uns keinen Stress gemacht und unser Spiel gespielt“, so Nadine Roszewicz.

Unser Spiel – das heißt: Der TuS spielte schnell, variantenreich und druckvoll und erwischte damit die Frauen aus Holzwickede auf dem falschen Fuß. 25:23 für den TuS hieß es am Ende des ersten Satzes. „Natürlich war uns klar, dass es so nicht weitergehen würde“, so Nadine Roszewicz weiter. „Wir wussten, dass die Gegenwehr von Holzwickede stärker werden würde.“ Das wurde sie dann auch, allerdings blieb die Partie absolut spannend. Holzwickede gewann den zweiten Satz mit 25:23, den vierten Durchgang entschied dann wiederum der TuS Hattingen mit dem gleichen Ergebnis für sich. „Nachdem wir 2:1 vorne lagen, hätten wir das Ding eigentlich zumachen müssen“, sagte Nadine Roszewicz.

Den TuS-Frauen ging in dieser Phase die Unbekümmertheit verloren. Wahrscheinlich auch deshalb, weil sie jetzt den nicht erwarteten Sieg vor Augen hatten. Individuelle Fehler schlichen sich nun ein, der Spielfluss war dahin. Und nachdem dann der vierte Satz mit 20:25 verloren war, ging es im Tiebreak relativ flott (10:15). „Wirklich schade: Die waren am Ende auch völlig fertig“, bilanzierte Nadine Roszewicz mit Blick auf die Damen auf der anderen Seite des Netzes.

Ihre Einsatzzeiten bekamen auch wieder Rückkehrerin Maxi Graf und Nachwuchsspielerin Nicole Benninghaus. Dabei hat Nicole Benninghaus die nicht ganz leichte Aufgabe, auf der Mittelposition Annika Klaner zu ersetzen. „Natürlich ist es nicht leicht, in die Fußstapfen einer so guten und so erfahrenen Spielerin zu treten“, sagte Nadine Roszewicz. „Nicole muss sich auch erst noch an die Verbandsliga gewöhnen. Aber sie macht das inzwischen richtig gut. Sie hat schon einen großen Schritt nach vorne gemacht. Wichtig ist, dass sie jetzt weiter Spielpraxis sammelt.“

Sätze: 25:23, 23:25, 25:23, 20:25, 10:15.
TuS: Althaus, Graf, Timmer, S. Klaner, Benninghaus, Kapica, Zagermann, Morlock, Ragutt, Roszewicz.

Heiner Wilms

 
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