Start 1. Damen WAZ-Bericht

WAZ-Bericht

Volleyball

Schlecht gespielt, klar gewonnen
 
18.09.2012 | 16:24 Uhr 
Volleyball-Frauen-Verbandsliga-656x240
Nich immer waren die Damen des TuS Hattingen so konzentriert wie bei diesem Block.Foto: Joachim Haenisch 

Hattingen. Trotz eines 3:0-Erfolges lief bei den Damen des TuS Hattingen noch längst nicht alles rund.

TuS Hattingen - TuS Störmede 3:0  

Sätze: 25:11/25:19/25:22.

Hattingen: Schasiepen, Luisa und Anna Laura Timmer, Svenja und Annika Klaner, Ragutt, Zagermann, Graf, Roszewicz, Bednarek.

Nach dem Abschied aus der Verbandsliga sind die Volleyball-Damen des TuS Hattingen seit dem letzten Wochenende in der Landesliga angekommen und erlebten keinen freundlichen Empfang. „Hier ist eben einiges anders. Wir mussten selbst das Schiedsgericht stellen, die Hallen sind deutlich kleiner. Da müssen wir uns erstmal zurechtfinden“, sagte Trainer Detlev Zagermann und meinte damit nicht bloß den Betreuerstab. Auch seine Spielerinnen offenbarten trotz eines glatten Drei-Satz-Erfolges über den TuS Störmede einige Orientierungsprobleme.

Beide Teams starteten ungeheuer nervös in die Saison. „Ich weiß wirklich nicht, was los war. Wir hatten uns viel vorgenommen, eine gute Vorbereitung gespielt und dann klappt nichts“, so Zagermann. Glück für ihn und sein Team, dass bei den Gegnerinnen noch weniger zusammenlief. So ging der Satz trotz der schwachen Vorstellung mit 25:11 an die Hattingerinnen.

Im zweiten Spielabschnitt änderte sich das Bild lediglich marginal. Immer noch fehlte bei den Gastgeberinnen die nötige Präzision und Abgeklärtheit. Allerdings schienen die Damen aus Störmede allmählich zu erkennen, dass hier womöglich doch etwas zu holen ist. In den entscheidenden Situationen setzte sich aber die individuelle Klasse der Verbandsliga-Absteigerinnen durch und folglich holten sie sich auch Satz zwei (25:19).

„Im Dritten haben wir dann völlig den Faden verloren“, sagte Trainer Zagermann. Sein Team lag zwischenzeitlich sogar mit fünf Punkten hinten. Doch das war anscheinend der Weckruf, den die TuS-Damen benötigten. Jetzt ergriffen sie wieder die Initiative, drehten den Satz und feierten dank eines 25:22 einen 3:0-Erfolg. „Das einzig Positive war, dass wir uns nicht hängen gelassen haben. Aber demnächst müssen wir anders auftreten“, so Zagermann.

Thorsten Miloszewski
 
Seite bookmarkenHomepage bookmarkenAls Startseite festlegenDiese Seite teilenVersendenKontaktieren Sie uns
Zum Seitenanfang