Start 1. Damen SVE Grumme V - TuS Hattingen IV 2:3

SVE Grumme V - TuS Hattingen IV 2:3

SVE Grumme V – TuS Hattingen 2:3 (12:25, 23:25, 25:21, 25:11, 10:15)

Sechs Monate und eine halbe Ewigkeit ist es her, da stapfte ich durch die schottischen Berge und wartete auf die Nachricht vom Ausgang des 1. Saisonspiels. Und wartet ziemlich lange, denn der Saisonauftakt dauerte unerwartete fünf Sätze. Nahezu konsequent, dass wir dann auch zum Saisonende noch mal über die volle Distanz gingen. Zum einen wollten wir die tolle Saison noch etwas auskosten, zum anderen wollten die Grummer Damen zeigen, dass sie auch richtig gut Volleyball spielen können. In der Summe ergab sich dann ein richtig packendes Spiel.

Dabei sah es zunächst so aus als würde es eine deutliche Angelegenheit werden. Im 1. Durchgang (25:12) spielten wir hervorragend: Aufschlag-Annahme, Block-Feldabwehr, Zuspiel-Angriff das lief alles ziemlich rund. Besonders erfreulich war die sehr gute Arbeit von Sarina und Melanie auf der langen VI.

Doch Grumme wollte sich so nicht aus der Saison verabschieden und steigerte sich im Weiteren fast von Spielzug zu Spielzug. Setze auf sehr viel Risiko im Aufschlag und drehte damit das Spiel. Dabei konnten wir uns im 2. Satz noch aus dem Spiel heraus behaupten und mit einigen entschlossenen Angriffe von Hannah den Durchgang von 18:21 auf 25:23 für entscheiden. Im 3. und 4. Durchgang hatten wir allerdings klar das Nachsehen.

Wenngleich es im 3. Satz noch eine gehörige Portion Eigenbeteiligung hatte, denn zu leichtfertig und bewegungsmuffelig gaben wir nicht nur Punkte her, sondern auch die Ordnung auf dem Feld auf. Mitte des Durchgangs führten wir noch mit 14:12 am Ende waren es 21:25 Punkte. Dazwischen war dann einiges nicht so toll.

Da kann ich erstaunlicherweise eher schon mit dem 4. Satz (11:25)  leben, denn nun gelang dem SVE alles. 100% Aufschlagrisiko und 99% davon bei uns im Feld, dazu fleißig in der Abwehr und mittlerweile auch selbstbewusst im Angriff. Erstmals in dieser Saison war ich dann doch etwas ratlos.

Doch zum Glück beginnt jeder Satz neu - und Tie-Break können wir. Vero macht mit Aufschlägen Druck, Hannah drischt den Ball über Außen rein und auch im Block sind wir nun wieder entschlossener. Im Tie-Break sind wir die ganze Zeit vorne und haben uns nun auf die gegnerischen Aufgaben eingestellt. Am Ende macht Melanie – wie es sich für eine Spielführerin gehört – im Block die Saison zu. Aufstieg und Meisterschaft, eine feine Sache - wer hätte das gedacht, damals in den schottischen Bergen.

Es spielten: Hannah Kamps, Veronique van Engeland (Außen), Melanie Leitloff, Sarina Krause (Mitte), Frauke Kamps, Svenia Körner (Diagonal), Martina Dawid, Katharina Scheffler (Zuspiel)

P.S. Langsam müssen wir uns dann einen neuen Namen gewöhnen: "TuS Hattingen III" Cool, wobei 4. Damen ist ja immer auch ein bißchen Lebensgefühl gewesen.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 10. März 2013 um 19:52 Uhr  
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