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Volleyball

TuS-Frauen zurück in ihrem Revier

27.08.2013 | 15:13 Uhr
TuS-Frauen zurück in ihrem Revier
Auf ein Neues: Inga Ragutt, Nadine Roszewicz und Svenja Klaner freuen sich auf die neue Verbandsliga-Saison.Foto:Svenja Hanusch

Die lange, lange Sommerpause neigt sich dem Ende entgegen. Die Ligen für die neue Saison sind eingeteilt, die Spielpläne veröffentlicht und die Personalplanungen abgeschlossen. Kurz: Auch die Volleyball-Szene konzentriert sich inzwischen auf die Spielzeit 2013/2014.

Als klassenhöchstes heimisches Team werden am letzten September-Wochenende die Damen des TuS Hattingen an den Start gehen. Denn die haben bekanntlich die Rückkehr in die Verbandsliga geschafft. Lange Zeit hatten sie sich heiße Duelle mit den beiden Mannschaften des RC Sorpesee sowie mit dem TB Höntrop geliefert. Die Hattingerinnen waren eigentlich auf Kurs, doch am viertletzten Spieltag wurden sie recht unsanft von der Spitze geholt.

Mit 1:3 verloren sie gegen die zweite Mannschaft des RC Sorpesee, was natürlich ärgerlich, aber letztlich kaum vermeidbar war. Denn Sorpe­see war an diesem Tag ein übermächtiger Gegner. Allerdings generell auch ein Gegner, der keine Aufstiegsambitionen hatte und deshalb zu vielen Spielen nicht in Bestbesetzung antrat. Das Glück, gegen eine etwas schwächere Mannschaft aus dem Sauerland anzutreten, hatte der TuS also nicht.

Auch Höntrop aufgestiegen

Doch der TuS konterte schnell. Durch einen glatten 3:0-Sieg gegen den TB Höntrop im Spitzenspiel, das wegen der ungleichen Kräfteverhältnisse eigentlich gar kein richtiges Spitzenspiel war, holte sich der TuS Platz eins zurück und gab diesen auch im letzten Spiel gegen Eiche Grün nicht mehr ab.

Der TuS war als Meister aufgestiegen, doch vielleicht hätte auch Rang zwei gereicht. Denn Vizemeister Höntrop ging in die Relegation und schaffte auf diesem Weg auch noch den Sprung in die Verbandsliga.

Die Hattingerinnen werden die Saison 2013/2014 mit nahezu unverändertem Kader angehen. Nicht mehr dabei ist indes Weronika Kapica, die sich in der vorletzten Saison eine schwere Knieverletzung zugezogen hatte. Sie versuchte zwar in der vergangenen Spielzeit, noch einmal den Anschluss zu finden, doch letztlich kam sie zu dem Schluss, ihre Karriere zu beenden.

„Schade“, sagt TuS-Spielführerin Nadine Roszewicz, „Weronika hat sich auch keinem anderen Verein angeschlossen. Sie hat mit dem Volleyball ganz aufgehört.“

Neu im Verbandsliga-Team ist hingegen Lisa Urbanczyk, die aus der dritten Mannschaft aufrückte und in der vergangenen Saison auch schon ein bisschen Landesliga-Luft schnupperte. Lisa Urbanczyk ist eine Zuspielerin und könnte so Anna Zagermann entlasten. Denn die war in der vergangenen Saison die einzige Stellerin und hat so nur ganz wenig Pausen bekommen.

Viele unbekannte Gegner

Die Hattingerinnen bekommen es in der neuen Saison mit vielen ihnen noch recht unbekannten Gegnern zu tun. Klar, den TB Höntrop kennen sie bestens, und auch mit dem SSV Meschede hatten sie es in der Vergangenheit schon zu tun. Doch die Teams von VV Humann  Essen oder TuSEM Essen kannten sie bisher eher weniger. „Das macht aber nichts“, sagt Nadine Roszewicz. „Ganz im Gegenteil. Es ist doch nur gut, wenn man auch einmal etwas Neues kennen lernt. Ich freue mich auf jeden Fall aus diese Gruppe.“

Weil also viele Mannschaften und damit auch deren jeweilige Leistungsstärke unbekannt sind, lässt sich auch das Saisonziel nur recht schwer formulieren. Und ein richtiger, also ein unerfahrener Aufsteiger, der die Verbandsliga nicht kennt, ist der TuS ja auch nicht. Nach dem Abstieg aus der Verbandsliga wurde sofort wieder der Aufstieg geschafft. „Wir haben damals kurz überlegt, wie es weitergehen soll, doch dann haben wir uns schnell entschieden, weiterzumachen und neu anzugreifen“, sagt Nadine Roszewicz. „Das hat ja dann auch gut geklappt. Aber jetzt schauen wir uns erst einmal die Gegner an. Ich denke, dass wir nach vier, fünf Spielen wissen, was in der Liga los ist.“

Heiner Wilms

 
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