Start U20 (A1) weibl. A-Jugendspieltag 22.09.

A-Jugendspieltag 22.09.

TV Eintracht Vogelsang – TuS Hattingen 2:0  - TB Höntrop – TuS Hattingen 2:1

Ärgerliche Niederlagen = ärgerlicher Sonntag. Auch wenn die Voraussetzungen nicht ganz optimal waren: neu zusammengewürfelte Mannschaft, neues Spielsystem, zunächst war ich zwei Wochen im Urlaub, dann die halbe Mannschaft auf Stufenfahrt. Und dennoch hatte ich die Hoffnung, dass es vielleicht zu zwei Siegen reichen würde.

  
Der Auftakt gegen den TVE Vogelsang war dann auch vielversprechend. Der Block stand gut, die Abwehr hielt ihre Positionen, die Angriffe landeten im Feld. Doch schon bald zeigte sich, dass die Gevelsberger der falsche Gegner zum In-die-Saison-finden sein sollte. Mit brandgefährlichen Aufgaben unterstützte der TVE das Chaos, das sich durch die neue Aufstellung hin und wieder und im 2. Satz dann immer öfter bei uns ergeben sollte. Dabei war keineswegs alles schlecht, denn wir kamen durchaus zu sehenswerten Angriffen, aber auch da hielt Vogelsang entsprechend dagegen. Schade, nur dass wir mit den eigenen Aufschlägen nur so wenig Druck entfalten konnten. Am Ende ging beide Sätze deutlich (-17, -12) an den TVE. Fazit: neues System, zu viele Aufschlagfehler und ein guter Gegner. Eine Niederlage, die man akzeptieren muss, für das Rückspiel ist aber alles offen.
 
Unerklärlich dann aber die Leistung gegen den TB Höntrop. Die Höntroper Mädchen wehrten sich tapfer ihrer Haut und hielten die Bälle solange im Spiel bis wir die Fehler machten. Gerne sage ich meinen Spielerinnen, dass man beim 1. und 2. Kontakt fleißig arbeiten muss, dann darf man vorne auch mal einen Fehler machen. Also einen, oder zwei, oder auch drei, selbst vier noch, oder fünf, bei sechs wird es ärgerlich, bei sieben okay, dann ist der achte aber der letzte, usw. usf. Irgendwann merkte Caro, dass es reicht, die Bälle ins Feld zu legen und wir holten fortan Punkt für Punkt auf und hätten fast den 1. Satz noch gedreht. Aber da war ja noch diese Aufschlagschwäche, sodass wir dem Gegner die letzten Punkte bescherten (21:25). Im 2. Satz gab es dann endlich eine konzentrierte und disziplinierte Leistung. Bezeichnend, dass mit Hannah mit ihren Aufgaben von unten die meiste Wirkung entfaltete. Vorne räumten Luisa und Carla alles weg, ein entspannter Satz (25:10). Auch der 3. Satz ging so weiter, bei 7:2 scheint der Tie-Break schon so gut wie gewonnen. Aber man kann beim Volleyball ja jede Vorsprung verspielen, wenn man konsequent keinen Punkt mehr macht. Gute Annahme, gutes Zuspiel und dann schweigen wir besser. So gesehn und so geschehn (13:15).
 
Doch es gibt auch Positives: Die Stimmung war gut, zehn Spielerinnen waren in der Halle und traten als eine Mannschaft auf. Beim Training sind zudem noch fünf weitere Nachwuchsvolleyballerinas, sodass ich guter Dinge bin, was die ganze Saison angeht. Und man hat auch gesehen, dass wir richtig gut spielen können. Es gab viele gute Spielzüge, die zwar nicht alle erfolgreich abgeschlossen wurden, aber die Fehler im ersten und zweiten Kontakt aus der letzten Saison sind weitgehend Vergangenheit.Ein großes Lob geht an Hannah, Teresa und Mareike, die als Zuspielerinnen die Übersicht bewahrt haben und als Luisa, die als echte Leaderin Stimmung in die Bude gebracht hat.
     

Es spielten: Hannah Müller, Mareike Zwilling, Teresa Pietrzinski (Zuspiel), Luisa Timmer, AnnCathrin Sieren (Mitte), Lisa Sponagel, Carla van Dinther, Caroline Jaschke, Rica Wolfsdorff (Außen)

 

 

 

 

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 22. September 2013 um 22:18 Uhr  
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