Start 1. Damen WAZ-Bericht

WAZ-Bericht

Volleyball: Verbandsliga

TuS-Damen leisten sich zu viele Fehler

12.11.2013 | 13:48 Uhr
TuS-Damen leisten sich zu viele Fehler
Gegen den SC Hennen leisteten sich die TuS-Damen, hier mit Annika Klaner, Anna Laura Timmer und Alexandra Bednarek (v. li.), zu viele Fehler.Foto: Archiv, UK

Die Verbandsliga-Volleyballerinnen des TuS Hattingen stecken durch eine verdiente, aber unnötige 1:3-Niederlage im Spiel den SC Hennen vorerst im Mittelfeld der Tabelle fest.

Unnötig war die Niederlage, weil sie vor allem durch viele eigene Konzentrationsmängel begünstigt war. „Generell haben wir zu viele Fehler gemacht, in allen Sätzen“, sagte Mannschaftsführerin Nadine Roszewicz. Dennoch hätte das Spiel einen positiven Ausgang aus Hattinger Sicht nehmen können. Denn trotz der angesprochenen Fehler ging der erste Durchgang nur ganz knapp mit 27:25 an Hennen.

Zwar lief im zweiten Satz (16:25) bei den vom schwachen Start merklich getroffenen TuS-Damen kaum mehr etwas zusammen, aber im dritten fingen sie sich und zeigten sich von ihrer besseren Seite.

„Da haben wir gezeigt, dass wir es können“, so Roszewicz. Die Folge war, dass der TuS den Spieß umdrehte und mit dem 25:16 eine glatte Niederlage zunächst abwendete. „Wenn wir die ganze Zeit so gespielt hätten, wäre ein Sieg möglich gewesen.“

Rückfall im vierten Satz

Dennoch sollte es nichts werden mit Punkten, weil die Hattingerinnen wieder kaum erklärbare Fehler machten. „Angaben gingen ins Netz, wir haben im Angriff nicht konsequent genug gespielt und ins Netz gegriffen“, zählte Nadine Roszwicz nur einige Beispiele dessen auf, was sich im vierten Durchgang wieder auf Hattinger Seite abspielte. „Die Fehler häuften sich wieder.“

Und so nutzte dem Team auch eine zwischenzeitliche Aufholjagd am Ende nichts mehr. Sie hielt das Endergebnis des letztlich entscheidenden Durchgangs mit 19:25 noch im Maßen, wirklich freuen konnten sich die Hattingerinnen darüber aber natürlich nicht mehr. Am Ende blieben zwei Punkte bei Hennen, der TuS Hattingen, der auf Maxi Graf (verletzt), Lisa Urbanczyk (verhindert) und Svenja Klaner (Studium) verzichten musste, ging leer aus.

Jetzt gegen Teams vom Tabellenende

Jetzt stehen zwei ganz wichtige Partien auf dem Programm, in denen Punkte gesammelt werden sollten. Denn zunächst empfängt der TuS am kommenden Samstag den drittletzten TC Gelsenkirchen in der Kreissporthalle, und danach geht es zum Schlusslicht SG Schwerte. Der Letzte hat noch keinen einzigen Satz gewonnen und steht somit natürlich auch noch ohne Punkte da. „Da sollten Siege her“, sagte Nadine Roszewicz. „Das würde uns auch Sicherheit geben, wenn wir Abstand nach unten haben.“ Die Hattingerinnen haben derzeit sechs Zähler – der Vorsprung auf Schwerte ist also schon groß. Nicht aber auf Gelsenkirchen oder auch den Vorletzten TV Werne, den die TuS-Damen im ersten Saisonspiel schlugen. Hinter dem TuS auf Platz fünf lauern mit Human Essen (5 Punkte), VC SFG Olpe II (4 Punkte), Gelsenkirchen und Werne vier Teams in Reichweite.

Nadine Roszewicz ist in den kommenden beiden Partien nicht dabei, weil sie sich dann im Ausland aufhält. „Ich bin zuversichtlich, dass die Mädels es auch ohne mich schaffen“, sagte sie.

Der TuS spielte gegen Hennen mit: Zagermann, Annika Klaner, Anna Laura Timmer, Luisa Timmer, Ragut, Körthe, Roszewicz, Bednarek, Schasiepen.

Sebastian Schneider

 
Seite bookmarkenHomepage bookmarkenAls Startseite festlegenDiese Seite teilenVersendenKontaktieren Sie uns
Zum Seitenanfang