Start 1. Damen
1. Damen - Bezirksliga
 
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 hinten (v.l.n.r.): Alisa aus der Wischen, Katharina Scheffler, Frauke Kamps, Caroline Jaschke, Melanie Leitloff, Anna Litfert, Stephanie Morlock, Stefan Matern
vorne: Veronique van Engeland, Ronja Weidemann, Mareike Zwilling, Laura Weidemann, Hannah Kamps, Felicitas Fischer
es fehlen: Ludmilla Ehrlich, Alina Grunwald
Trainer:
 

Trainingszeiten:
Mo:19:30-21:45
Fr: 18:00-20:00

Trainingsort:

Spielerliste:
Ludmilla Ehrlich
Veronique van Engeland
Frauke Kamps
Hannah Kamps
Caroline Jaschke
Melanie Leitloff
Katharina Scheffler
Laura Weidemann
Ronja Weidemann
Mareike Zwilling
Stephanie Morlock
Felicitas Fischer
Anna Litfert
Alisa aus der Wischen
Spielplan/Tabelle               Saisonbericht 2017



TV Mengede - TuS Hattingen 1:3

TV Mengede – TuS Hattingen 1:3 (17:25, 23:25, 25:19, 24:26)

Mit gehörigem Respekt gingen wir in die Partie gegen die hochgewachsenen MĂ€dels vom TV Mengede, die fĂŒr mich etwas unverstĂ€ndlich am Tabellenende stehen. Denn in der ganzen Saison hatte gegen uns keine andere Mannschaft so gut gespielt, wie der TVM im Hinspiel. Doch was heißt schon Tabellenletzter in dieser Liga, in der jeder jeden schlagen kann. Mit 5 Siegen und 7 Niederlagen steht man in den meisten Ligen eher im unteren Mittelfeld als am Tabellenende. Mengede durfte also keinesfalls unterschĂ€tzt werden.

Die Zuversicht stieg nicht gerade als sich unter der Woche eine Spielerin nach der anderen krank meldete. Bei Mareike war es bis kurz vor Spielbeginn unklar, ob es gehen wĂŒrde, Melanie und Caro mussten das Bett hĂŒten. Da auch Feli fehlte, rĂŒckte Frauke auf die verwaiste Diagonalposition. Frauke zeigte eine souverĂ€ne und abgeklĂ€rte Leistung und war somit ein wichtiger Pfeiler. Ebenso wie Laura und Vero ĂŒber Außen, die die richtige Mischung fanden, wenn es darum ging, den Ball kraftvoll ins Feld zu schlagen, oder risikoĂ€rmer platziert im Spiel zu halten. Dank einer derart disziplinierten Leistung ging der 1. Satz mit 25:17 klar an uns.

Und auch im 2. Satz ist es lange Zeit eine einseitige Partie. Bei 20:12 und 22:13 scheint der Satz schon entschieden. Zu frĂŒh lassen wir die ZĂŒgel schleifen. Angriffe werden unnötig ins Aus geschlagen, plötzlich wackelt die Annahme und Mengede erinnert sich daran, dass sie auch ganz gut spielen können. Der Satz wird daher nochmal richtig eng (22:21). In dieser Phase rĂŒckt das Team nochmal zusammen und befreit sich aus der schwierigen Situation. Hannah geht als SpielfĂŒhrerin voran und hechtet in der Abwehr jedem Ball hinterher. Vorne am Netz bleibt Anna cool und verwandelt entschlossen alles, was ihr vor die Finger kommt. SpektakulĂ€r der von Anna verwandelte Satzball auf 4m cross zwischen Position I und II.

Durchatmen und nachlegen heißt es im 3. Satz. Schließlich ist ein angeschlagener Boxer am gefĂ€hrlichsten. Am Anfang gelingt uns das gut. Wir sind mit 8:3, 10:6 vorne und haben das ganze gut im Griff, bis sich kleine Ungenauigkeiten einschleichen. Wir können uns im Angriff nun seltener durchsetzen, zumal Mengede nun die letzte Chance ergreifen will. Auch die eingewechselten Ronja und Alisa können das Ruder nicht mehr rumreißen. In der einen oder anderen Situation haben wir zwar auch etwas Pech, aber letztlich hat der TVM nun einfach auch die klareren und entschlosseneren Aktionen. Nach dem 19:25 mĂŒssen wir nachsitzen.

Im 4. Satz ist es nun ein Spiel auf gutem Niveau. Nun zeigt sich, dass die Dortmunder auch richtig gut spielen können. Immerhin hatte Mengede u.a. den TB Höntrop, gegen den wir in beiden Spielen mit 1:3 unterlagen, glatt 3:0 geschlagen. Beide Mannschaften verteidigen gut und Mengede hat einige technisch gute und hochgewachsene Angreiferinnen in den Reihen. Wir liegen gleich mal 5:9 hinten. Die Aufholjagd ist mĂŒhsam, die Punkte mĂŒssen wir uns hart erkĂ€mpfen. Da und dort gelingt uns mal ein Break, sodass wir bei 15:15 endlich dran sind. Ronja kommt fĂŒr Vero, ein Wechsel, der im letzten Spiel gegen Kemminghausen nicht sonderlich erfolgreich war. Doch diesmal setzt Ronja neue Akzente. Scharf in die Diagonale, Lob in die Feldmitte, gezielt den Block angeschlagen. Es sind auch Ronjas kluge Aktionen, weshalb wir mit 20:17 vorne liegen. Die Vorentscheidung denkt man, doch es wird noch dramatisch. Plötzlich haben wir in der Annahme Schwierigkeiten mit den langen Aufgaben aus Mengede und als wir uns in der Annahme eingestellt haben, kriselt der Angriff. Gerade auf der Position V verteidigt der Gegner hervorragend, ausgerechnet dahin schlagen wir jeden Ball und kriegen ihn daher postwendend um die Ohren gehauen. Nach 20:17 steht es 20:24. MĂŒssen wir wie schon gegen Kemminghausen nach einer 2:0-FĂŒhrung in den Tie-Break? Nicht, wenn man es irgendwie verhindern kann. Also werfen sich die MĂ€dels furios in jeden Ball, hechten, springen, schlagen und mit dem RĂŒcken zur Wand sind wir am besten. Sechsmal verteidigen wir unser Feld und behalten im Gegenzug die Oberhand. Hannah ist hochkonzentriert beim Aufschlag und vorne zeigt Anna welches Talent in ihr schlummert. Gewinnt cool die Netzduelle und ist im Angriff nicht mehr zu stoppen. Mit einem grandiosen Schlussspurt sichern wir uns den Satz mit 26:24.

Das Lob des Tages geht daher auch an Anna, die heute ihr bislang bestes Spiel fĂŒr uns gemacht hat. Nach der Blinddarm-OP zwischenzeitlich etwas aus dem Tritt, ist unser Youngster rechtzeitig zum Saisonendspurt wieder in Form. Zudem auch ein Lob an Laura, die viel Ruhe ausstrahlte und Sicherheit in unser Spiel brachte. (Laura, bist du im Vergleich zu Anna schon ein Routinier?, und ist das jetzt uncharmant?)

Es spielten. Stephanie Morlock (Zuspiel), Hannah Kamps, Anna Litfert, Ronja Weidemann (Mitte), Veronieque van Engeland, Laura Weidemann, Alisa aus der Wischen (Außen), Frauke Kamps (Diagonal), Mareike Zwilling (Libera)

 

 

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 18. Februar 2018 um 23:54 Uhr
 

TuS Hattingen - VfL Kemminghausen 2:3

TuS Hattingen – VfL Kemminghausen 2:3 (25:21, 25:21, 19:25, 24:26, 14:16)

In einem Spiel auf niedrigem Niveau unterlagen wir dem Gast aus dem Dortmunder Umland mit 2:3. Dabei vergaben wir wie in der Vorwoche unsere 1. Herrenmannschaft beim Stande von 2:1 und 24:21 gleich mehrere MatchbĂ€lle. Was so erfahrenen Routiniers passieren kann, muss auch unseren wesentlich jĂŒngeren Damen verzeihbar sein. Dennoch Ă€rgerlich und mehr als schlecht fĂŒr die Stimmung in einer bis dahin tadellosen Saison.

Die ersten beiden SÀtze gewannen wir dabei ohne zu glÀnzen, weil wir in einer von vielen Eigenfehlern gekennzeichneten Partie zur rechten Zeit zumindest das Nötigste machten. Nicht spektakulÀr, aber wenigstens effizient.

Im 3. Durchgang wurden wird davon ĂŒberrascht, dass der Gast plötzlich merklich stĂ€rker wurde, ohne dass wir dagegen die entsprechenden Mittel fanden. Die Angriffsaktionen, mit denen wir zwei SĂ€tze lang relativ einfach zum Erfolg kamen, reichten nicht mehr aus. Weil der Gegner stĂ€rker wurde, wir dagegen immer harmloser und zögerlicher agierten, war der Satzverlust nur konsequent.

Dennoch gelang es uns, im 4.Satz nochmal die Oberhand zu ĂŒbernehmen. Vor allem viele starke Angriffe von Felicitas ĂŒber die Diagonalposition bescherten uns einen kleinen Vorsprung und bei 24:21 eben jene MatchbĂ€lle bescherten, die wir dann nicht nutzen konnten. 0:5-Punkte in Folge kommen eher selten vor, jetzt zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt stolpern wir in ein entscheidendes Tief.

Rein emotional hatten wir damit vor dem 5. Satz die schlechteren Ausgangsbedingungen. Und so war es auch die logische Konsequenz, dass wir schnell 1:5 zurĂŒcklagen. Dank unseres gewohnten Kampfgeistes konnten wir uns zwar wieder ins Spiel zurĂŒckkĂ€mpfen, letztlich agierten wir aber zu verkrampft, was zu unnötigen Fehlern fĂŒhrte. Bezeichnend, dass mit 14:16 erneut nur zwei Punkte zwischen Sieg und Niederlage lagen.

Letzten Endes muss ich einen großen Anteil der Niederlage auf meine Kappe nehmen. Viel zu viele und falsche Wechsel fĂŒhrten dazu, dass wir nie in den nötigen Spielfluss kamen. Was in der Vorwoche gegen Brechten noch wunderbar geklappt hatte, ging diesmal völlig in die Binsen.

Dennoch hoffe, ich dass auch dieses Spiel am Ende Teil eines Lernprozesses wird.

Es spielten: Stephanie Morlock (Zuspiel), Hannah Kamps, Melanie Leitloff, Anna Litfert (Mitte), Veronique van Engeland, Ronja Weidemann, Frauke Kamps, Alisa aus der Wischen, Laura Weidemann (Außen), Felicitas Fischer, Caroline Jaschke (Diagonal), Mareike Zwilling (Libera)

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 29. Januar 2018 um 15:07 Uhr
 

TV Brechten - TuS Hattingen 1:3

TV Brechten – TuS Hattingen 1:3 (18:25, 20:25, 25:20, 12:25)

SouverĂ€ner Auftritt gegen den Landesliga-Absteiger, der nach sehr gutem Saisonstart mittlerweile in der Tabelle nach unten durchgereicht wurde. Schon in den ersten BĂ€llen zeigten wir die bessere Spielanlage und die variableren Aktionen. Aus einer sicheren Annahme heraus setzte Stephie alle Angreiferinnen gut in Szene. Brechten agierte zunĂ€chst viel ĂŒber die Mittelangreiferinnen und die Diagonalposition, worauf wir uns in der Feldabwehr schnell einstellen konnten. Mitte des Satzes ist es gerade Mareike auf der Langen VI, die mehrere gegnerische Angriffe erfolgreich verteidigt. Im Gegenangriff können wir uns dann regelmĂ€ĂŸig durchsetzen, besonders Ronja verwandelt in entscheidenden Momenten und auch in schwierigen Situationen ihre Angriffe. Am Ende geht der Satz mit 25:18 deutlich an uns.

Auch im 2. Durchgang sind wir die ganze Zeit vorne. Brechten greift verstĂ€rkt ĂŒber die eigene Position II an. Wir sind im Block zur Stelle. Hannah greift mehrfach zu und beschert uns einen Punktevorsprung, den wir den ganzen Satz ĂŒber aufrechterhalten können. In gewisser Weise ist es ein unspektakulĂ€reres Spiel als in den Wochen zuvor. Wir zeigen eine solide Leistung: schlagen solide auf, verteidigen mit gewohnt großem Einsatz das Feld und variieren im Angriff. Wir sind die ganze Zeit vorne und nutzen die Gelegenheit, um vielen Spielern Einsatzzeit zu geben.

Der 3. Durchgang beginnt wie die ersten beiden endeten. Schnell sind wir 3:0 vorne. Brechten nimmt eine frĂŒhe Auszeit und agiert danach in Aufschlag und Angriff deutlich gefĂ€hrlicher. Besonders die 2. BĂ€lle der Zuspielerin sind regelmĂ€ĂŸig Ă€rgerliche Punktverluste. Umgekehrt verlieren wir vorĂŒbergehend etwas die Übersicht. Wollen im Angriff die Punkte erzwingen, anstatt auf die passenden Gelegenheiten zu warten. Am Ende kann Brechten verdient auf 1:2 verkĂŒrzen.

Der Satzverlust Ă€rgert uns, bringt uns aber nicht aus dem Konzept. Ganz im Gegenteil, den 4. Satz beginnen wir noch entschlossener und selbstbewusster. Schnell können wir uns mit großem Vorsprung absetzen. Hannah serviert gefĂ€hrlich, Brechten hat MĂŒhe im Spielaufbau und Melanie ist mehrfach im Block zur Stelle. Punkt fĂŒr Punkt können wir uns absetzen. Der Gegner resigniert, sodass der Satz frĂŒh entschieden ist. Mit 25:12 der deutlichste Satzgewinn in dieser Saison.

Besonders erfreulich ist, dass wir problemlos und ohne QualitĂ€tsverlust wechseln konnten, sodass alle elf Spielerinnen zum Einsatz kamen und ihren Anteil am Erfolg hatten. Ein großes Lob geht an Ronja, die sich auch in schwierigen Situationen gegen den Brechtener Doppelblock durchsetzen konnte und die guten Trainingsleistungen der letzten Woche bestĂ€tigte. Ebenso geht ein Lob an Alisa, die bei ihren Einwechslungen mit guten Aktionen auf sich aufmerksam machte.

NÀchste Woche gilt es gegen den VfL Kemminghausen (15h, Kreissporthalle) erneut zu punkten, um allmÀhlich etwas Distanz zum Tabellenende aufzubauen.

Es spielten: Stephanie Morlock (Zuspiel), Hannah Kamps, Melanie Leitloff, Anna Litfert (Mitte), Veronique van Engeland, Ronja Weidemann, Frauke Kamps, Alisa aus der Wischen, Laura Weidemann (Außen), Felicitas Fischer (Diagonal), Mareike Zwilling (Libera)

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 22. Januar 2018 um 23:17 Uhr
 

TuS Hattingen - TB Höntrop II 1:3

TuS Hattingen – TB Höntrop II 1:3 (24:26, 25:15, 20:25, 22:25)

Am Ende hatten sich beide Mannschaften die ausgespielten 182 Punkte gĂŒtlich geteilt, 91 Punkte hatte jedes Team gewonnen. Ein deutlicher Beleg fĂŒr ein ausgeglichenes Duell zwischen zwei Mannschaften, die sich wenig schenkten und insgesamt auf gutem Bezirksliga-Niveau die Klingen kreuzten. Nach Abpfiff konnten sich jedoch die GĂ€ste ĂŒber drei gewonnene SĂ€tze und daher ĂŒber drei Punkte freuen, wĂ€hrend wir wiedermal damit zufrieden sein mĂŒssen, fĂŒr eine gute Leistung gelobt zu werden. Dabei stellt sich natĂŒrlich die Frage, woran es lag, dass wir am Ende mit leeren HĂ€nden dastehen.

Vor allem im 1. Satz gab es von beiden Seiten viele gute Aktionen zu sehen. Beide Mannschaften bringen den Ball aus einer sicheren Annahme immer wieder prĂ€zise in die HĂ€nde der Zuspielerinnen, die dann beliebig aus ihren Angreifern auswĂ€hlen können. Der TB Höntrop hat dabei GrĂ¶ĂŸenvorteile und gerade die routinierten Mittelangreiferinnen versenken die BĂ€lle der Reihe nach. Doch wir halten dagegen, spielen vielseitig. Auch das zuletzt vermehrt trainierte 1. Tempo klappt. Bis zum Satzende ist es ausgeglichen. Am Ende hat Höntrop mit 26:24 die Nase vorn. Gerade in den vielen Netzduellen sind wir nicht cool genug gewesen. Die Nahsicherung ist zwar oftmals da, doch in den Anschlussaktionen sind wir zu ĂŒberhastet. Genau das hatten wir in der Woche zwar gezielt trainiert - hatte aber auch im Training schon nicht wirklich geklappt.

Klappen sollte dann aber der 2. Satz. Wir spielen weiterhin auf einem guten Niveau, sind in den einfachen Aktionen noch genauer und können den hochgewachsenen Block öfters ausspielen. Zudem sind wir konzentrierter beim Aufschlag. Vor allem Caro dreht jetzt auf: Block, Angriff, Annahme, Aufschlag - aus einer guten Mannschaftsleistung ragt Caro im 2. Satz nochmal heraus. Mit 25:15 geht der Satz deutlich an uns.

Dejavu in Durchgang Drei. Wie schon im Hinspiel verlieren wir nach dem Satzausgleich die Konzentration und liegen schnell mit 0:6 hinten. Doch Punkte fĂŒr Punkt kĂ€mpfen wir uns heran. Nach dem schlechten Start erzielen wir 17:11 in Folge. Dann bei 17:17 ein Knackpunkt. Wir verschlagen den Aufschlag, im Gegenzug gelingt Höntrop zwei direkte Aufschlag-Punkte. Oder anders: 22 Minuten Satzdauer und dann drei Geschenke in nur 60 Sekunden. Von dem RĂŒckschlag erholen wir uns nicht mehr 25:20 fĂŒr den Turnerbund.

Neuer Anlauf im 4. Durchgang. Wir sind durch gute Aktionen von Vero erstmal direkt vorne: 3:0, 7:4. Dann wieder eine Phase mit vielen Aufschlagfehlern. Höntrop fĂŒhrt mit 11:13. Wir drĂŒcken nochmal. Vor allem Hannah wird jetzt mehr und mehr gesucht -18:16, 20:18 fĂŒr uns. Wir sind im Vorteil, doch zwei Dinge verhindern den Erfolg: Zum einen verteidigt Höntrop nun sehr gut und kann auch die besten Angriffe von Hannah und Caro abwehren, zum anderen halten wir die Ordnung und Positionen nicht. Durch einen entschlossenen Schlussspurt sichert sich der Gast auch den 4. Durchgang.

Fazit: Wiedermal gegen einen gute Gegner gut gespielt, nach der Weihnachtspause fehlen aber noch 10% bis wieder alle RĂ€der in einander greifen. Ein Sonderlob geht heute an a) Mareike, nicht nur fĂŒr die eigene gute Annahme, sondern auch fĂŒr die Organisation des ganzen Annahmeriegels, b) Stephie – vor allem in den ersten beiden SĂ€tzen sehr stark und c) Caro, die nach der Erkrankung von Frauke heute auch Hauptannahmespielerin war und zudem in Aufschlag und Angriff glĂ€nzte.

Es spielten: Stephanie Morlock (Zuspiel), Hannah Kamps, Melanie Leitloff, Anna Litfert (Mitte), Veronique van Engeland, Ronja Weidemann, Laura Weidemann, Alisa aus der Wischen (Außen), Caroline Jaschke (Diagonal), Mareike Zwilling (Libera)

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 14. Januar 2018 um 21:46 Uhr
 

TVK Wattenscheid - TuS Hattingen 3:1

TVK Wattenscheid – TuS Hattingen 3:1 (14:25, 25:19, 25:13, 25:23)

Ungleiche Voraussetzungen: Der TabellenfĂŒhrer, eine routinierte Mannschaft mit etlichen Spielerinnen, die in ihrer besten Zeit u.a. bei Telstar Bochum auch in höheren Ligen Volleyball gespielt hatten, zudem noch in Bestbesetzung bzw. deutlich stĂ€rker besetzt als in den anderen Spielen, in denen wir den TVK bislang gesehen hatten,.

Und bei uns? ErfĂŒllte sich die Hoffnung auf eine Besserung der Personalsituation nicht. Ganz im Gegenteil: prĂŒfungs- und krankheitsbedingt konnten wir die Woche nicht trainieren und als sich dann auch noch Melanie krankmeldete, schrumpfte der Kreis auf sieben. Um im Verletzungsfall auswechseln zu können, wurde daher kurzfristig noch Nido aus der U18 nachgemeldet. Zumindest konnte Caro wieder die wichtige Diagonalposition bekleiden. Ronja war ja schon gegen Schwelm und Dortmund in den Mittelblock gerĂŒckt und Alisa durfte erstmals ĂŒber die volle Distanz ran.

Und trotz dieser ungĂŒnstigen Voraussetzungen fegten unsere jungen HĂ€schen den TabellenfĂŒhrer im 1. Satz aus der Halle, das den alten Hasen die Spucke wegblieb. Klasse Aufgaben, sichere Annahme, variantenreiche Angriffe, gute Block-Feldabwehr.: 10:4, 17:8, 23:10, 25:14. Besser als im 1. Satz können wir eigentlich kaum spielen – und das mit so vielen AusfĂ€llen.

Es war aber auch abzusehen, dass wir das Niveau nicht halten können, und dass der TVK reagieren wĂŒrde. In der Feldabwehr schließt der Gegner nach und nach die LĂŒcken – und da wir die gegnerische Mitte und die Diagonalangreiferin weitgehend im Griff haben, gehen mehr und mehr Angriffe ĂŒber die starken Außenangreiferinnen. Wir arbeiten am Block und in der Feldabwehr, sind sogar regelmĂ€ĂŸig am Ball, doch können diese BĂ€lle zu selten kontrollieren und erfolgreich verwerten. Im 2. Satz sind wir bis zum 17:15 immer auf 2-3 Punkte hinten dran. Der TVK ist letztlich zu erfahren, und kann uns immer auf Distanz halten. Als wir das Risiko erhöhen, steigt auch die Fehlerzahl, das 25:19 am Ende ist deutlicher als der Satz lange Zeit war.

Im 3. Satz brechen wir etwas ein. Die Leichtigkeit aus dem 1. Satz ist dahin. Infolgedessen agieren wir in allen Spielelementen zu zögerlich: warten dass der Ball zu uns kommt, anstatt aktiv den Ball zu spielen. Das kann nicht klappen, und daher klappt auch nicht soviel. Dementsprechend wenig passiert auch an der Anzeigentafel, die in den 15 Minuten bis zum schnellen Satzende nur 13 mal auf unserer Seite umklappen muss.

Auf ein neues im 4. Satz. In dem wir wieder deutlich stĂ€rker agieren. Gerade Hannah und Ronja machen viele wichtige Punkte. Und auch in Block- und Feldabwehr sind wir jetzt erfolgreich. Alles ist wieder im Fluss, doch ausgerechnet jetzt patzen wir wieder beim Aufschlag. Die letzten drei Spiele haben wir sehr konzentriert und diszipliniert aufgeschlagen. In dieser wichtigen Phase schenken wir hier zu viele Punkte her. Umgekehrt nutzt der TVK jetzt die sich bietenden Chancen kompromisslos, variiert seinerseits die Angriffspositionen, um es unserem Block schwerer zu machen. Am Ende heißt es 23:25, denkbar knapp. Schon im Hinspiel hatten wir zwei SĂ€tze mit nur 2-Punkte-Differenz verloren, wenn es darauf ankommt, setzt sich dann doch oft die Erfahrung durch.

Immerhin wieder eine sehr ansehnliche Leistung und die Erkenntnis, dass wir trotz etlicher AusfĂ€lle mit der laut Tabelle besten Mannschaften der Liga mithalten konnten. Das entsprechende Kompliment des Gegners - auch wenn man sich davon nichts kaufen kann - nehmen wir daher gerne zur Kenntnis. Ein großes Lob geht an Alisa, die bislang nur zu KurzeinsĂ€tzen kam und heute eine sehr solide und taktisch kluge Leistung gezeigt hat und selbst in hektischen Situationen cool geblieben ist. Ein riesiger Dank auch an Nido fĂŒr das kurzfristige aushelfen.

Es spielten: Stephanie Morlock (Zuspiel), Hannah Kamps, Ronja Weidemann (Mitte), Frauke Kamps, Alisa aus der Wischen, Nidela Hot (Außen), Caroline Jaschke (Diagonal), Mareike Zwilling (Libera)

 

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 17. Dezember 2017 um 17:04 Uhr
 


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